Germanen und Römer im Hellwegraum – Ein weiterer Blick auf Forschungslücken in der frühen Kaiserzeit
Zusammenfassung Archäologische Karten Nordrhein-Westfalens haben eines gemein: Der westliche Hellwegraum – das Ruhrgebiet – der bevölkerungsreichste Teil des Bundeslandes, zeichnet sich durch seine relative Fundleere aus. Dabei verfügt dieser, durch die Schwerindustrie geprägte Landstrich über fruchtbare, in der so genannten Hellwegbörde gelegene Lößböden, die seit dem Neolithikum Menschen anzogen. Doch bleiben die eigentlichen, für die Industrie genutzten Flächen, im Rechtsrheinischen, gerade im zentralen Ruhrgebiet, auffallend fundstellenarm. Neue Forschungsansätze, die historische Quellen und archäologisches Material betreffen, sollen helfen, diese Fundlücken zu schließen
Authors
- Detlef Hopp (ORCID: https://orcid.org/0009-0005-7726-0606)
- Ulrich-Walter Gans (ORCID: https://orcid.org/0000-0001-7482-0528)
- Baoquan Song (ORCID: https://orcid.org/0009-0008-4034-7128)
- Cordula Brand
Institutions
- Philipps University of Marburg (DE)
- Deutsches Bergbau-Museum Bochum (DE)
- Ruhr University Bochum (DE)
Publication Details
- Journal
- Praehistorische Zeitschrift
- Published
- 2026-10-05
- DOI
- https://doi.org/10.1515/pz-2026-3008
- Primary Topic
- Ancient and Medieval Archaeology Studies
- Type
- article
- Field-Weighted Citation Impact
- 0.00