Protestforschung zu Westasien und Nordafrika

Zusammenfassung Dieser Beitrag beleuchtet die Protestforschung zur Region Westasiens und Nordafrika (WANA) und argumentiert, dass es einer Perspektivenkalibierurung bedarf. Diese kann auf drei Ebenen geschehen: temporal, thematisch und geografisch. Zeitlich soll die Forschung über den Zeitraum des sogenannten arabischen Frühlings 2011 hinausgehen und sowohl die Revolutionen von 2018/2019, als auch konterrevolutionäre Dynamiken erfassen. Thematisch sollte die Forschung über „Revolutionen“ hinausschauen und auch andere Formen sozialer Bewegungen erforschen. Die geografische Erweiterung soll dahingehend stattfinden, dass unterschiedliche Formen transnationaler Vernetzungen betrachtet werden sollen. Der Beitrag zeigt auf, dass diese Erweiterungen in der empirischen Realität und in einem kleineren Ausmass in der Forschung bereits zu beobachten sind und argumentiert, dass sie der Protestforschung ermöglichen, über den geografisch begrenzten Raum hinauszuschauen und somit bestehenden Grenzen der Forschung zur Region zu überwinden.

Authors

Publication Details

Journal
Forschungsjournal Soziale Bewegungen
Published
2026-09-09
DOI
https://doi.org/10.1515/fjsb-2026-3015
Primary Topic
Political Conflict and Governance
Type
article
Field-Weighted Citation Impact
0.00
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article

Protestforschung zu Westasien und Nordafrika

Myriam Ahmed
Forschungsjournal Soziale Bewegungen
Political Conflict and Governance
article

Protestforschung zu Westasien und Nordafrika

Myriam Ahmed
article en

Abstract

Zusammenfassung Dieser Beitrag beleuchtet die Protestforschung zur Region Westasiens und Nordafrika (WANA) und argumentiert, dass es einer Perspektivenkalibierurung bedarf. Diese kann auf drei Ebenen geschehen: temporal, thematisch und geografisch. Zeitlich soll die Forschung über den Zeitraum des sogenannten arabischen Frühlings 2011 hinausgehen und sowohl die Revolutionen von 2018/2019, als auch konterrevolutionäre Dynamiken erfassen. Thematisch sollte die Forschung über „Revolutionen“ hinausschauen und auch andere Formen sozialer Bewegungen erforschen. Die geografische Erweiterung soll dahingehend stattfinden, dass unterschiedliche Formen transnationaler Vernetzungen betrachtet werden sollen. Der Beitrag zeigt auf, dass diese Erweiterungen in der empirischen Realität und in einem kleineren Ausmass in der Forschung bereits zu beobachten sind und argumentiert, dass sie der Protestforschung ermöglichen, über den geografisch begrenzten Raum hinauszuschauen und somit bestehenden Grenzen der Forschung zur Region zu überwinden.

Forschungsjournal Soziale BewegungenVol. 39(3)
Reduced inequalities
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Political Conflict and Governance
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