Der Diskurs über Abrüstung und Demilitarisierung in feministischen Friedensbewegungen am Beispiel der IFFF

Zusammenfassung Die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF) ist die älteste noch bestehende feministische Friedensorganisation. Die globale Organisation hat auch eine deutsche Sektion, in der sich Mitglieder verschiedener Generationen im Friedensaktivismus engagieren und mit Friedensforschung aus intersektional-feministischer Perspektive befassen. Die Mitglieder sind typischerweise akademisch gebildet und international vernetzt. Die IFFF kann daher als Schnittstelle zwischen feministischer Friedensforschung, systemkritischem Aktivismus und internationaler Politik betrachtet werden. Vor diesem Hintergrund bewerten die Aktivistinnen aus Deutschland auch die aktuelle Aufrüstung und Militarisierung. Dieser Artikel führt Online-Veröffentlichungen der IFFF zum Thema Abrüstung, Leitfaden-Interviews aus dem Jahr 2024 mit Aktivistinnen der deutschen Sektion der IFFF-Jugendorganisation Young WILPF und Theorien zu militarisierter Männlichkeit und feministischer Sicherheit aus der Forschungsliteratur zusammen. Die Ergebnisse zeigen die differenzierte Argumentation der IFFF-Mitglieder für Abrüstung und Demilitarisierung, die sich auf ein intersektional-feministisches, internationales und intergenerationales Framing stützt. Die damit verbundenen aktuellen Herausforderungen in der aktivistischen Praxis werden ebenfalls miteinbezogen.

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Publication Details

Journal
Forschungsjournal Soziale Bewegungen
Published
2026-09-09
DOI
https://doi.org/10.1515/fjsb-2026-3011
Primary Topic
Gender, Security, and Conflict
Type
article
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Der Diskurs über Abrüstung und Demilitarisierung in feministischen Friedensbewegungen am Beispiel der IFFF

Anna Theresa Schreiber
Forschungsjournal Soziale Bewegungen
Gender, Security, and Conflict
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Der Diskurs über Abrüstung und Demilitarisierung in feministischen Friedensbewegungen am Beispiel der IFFF

Anna Theresa Schreiber
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Abstract

Zusammenfassung Die Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (IFFF) ist die älteste noch bestehende feministische Friedensorganisation. Die globale Organisation hat auch eine deutsche Sektion, in der sich Mitglieder verschiedener Generationen im Friedensaktivismus engagieren und mit Friedensforschung aus intersektional-feministischer Perspektive befassen. Die Mitglieder sind typischerweise akademisch gebildet und international vernetzt. Die IFFF kann daher als Schnittstelle zwischen feministischer Friedensforschung, systemkritischem Aktivismus und internationaler Politik betrachtet werden. Vor diesem Hintergrund bewerten die Aktivistinnen aus Deutschland auch die aktuelle Aufrüstung und Militarisierung. Dieser Artikel führt Online-Veröffentlichungen der IFFF zum Thema Abrüstung, Leitfaden-Interviews aus dem Jahr 2024 mit Aktivistinnen der deutschen Sektion der IFFF-Jugendorganisation Young WILPF und Theorien zu militarisierter Männlichkeit und feministischer Sicherheit aus der Forschungsliteratur zusammen. Die Ergebnisse zeigen die differenzierte Argumentation der IFFF-Mitglieder für Abrüstung und Demilitarisierung, die sich auf ein intersektional-feministisches, internationales und intergenerationales Framing stützt. Die damit verbundenen aktuellen Herausforderungen in der aktivistischen Praxis werden ebenfalls miteinbezogen.

Forschungsjournal Soziale BewegungenVol. 39(3)
Gender equality
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Gender, Security, and Conflict
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