Aus der Vergangenheit lernen, für die Zukunft kämpfen
Zusammenfassung Der Beitrag analysiert die Women’s International League for Peace and Freedom / Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit (WILPF/IFFF) als langjährig bestehende aktivistische Organisation der feministischen Friedensbewegung. Angesichts neuer und eskalierender Kriege und Konflikte sowie tiefgreifender politischer Verschiebungen und zunehmenden Drucks auf feministische (Friedens-)Arbeit werden aktuelle Dynamiken und Herausforderungen in den Blick genommen. Der Beitrag arbeitet zentrale Strukturen und thematische Schwerpunktsetzungen heraus und zeigt, wie diese Analyse in konkrete politische Praxis übersetzt wird. Anhand ausgewählter Beispiele wie Care und ökonomische Umverteilung, Überlebensstrategien und Transitional Justice sowie die kritische Auseinandersetzung mit militarisierten Männlichkeiten wird deutlich, wie WILPF theoretische Ansätze mit lokal verankertem und global vernetztem Aktivismus verbindet. Abschließend reflektiert der Artikel feministische Friedensarbeit als kontinuierliche Praxis und hebt die Bedeutung von Vision und Hoffnung für deren zukünftige Ausrichtung hervor.
Authors
- Nina Nissen (ORCID: https://orcid.org/0000-0002-0790-5772)
- Clara Jöster-Morisse
- Heidi Meinzolt
Publication Details
- Journal
- Forschungsjournal Soziale Bewegungen
- Published
- 2026-09-09
- DOI
- https://doi.org/10.1515/fjsb-2026-3010
- Primary Topic
- Gender, Security, and Conflict
- Type
- article
- Field-Weighted Citation Impact
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