The Role of the Home in Macroeconomics: Home Production, Homeownership, and Working from Home

Diese Dissertation besteht aus drei Aufsätzen, die die Rolle des Zuhauses in der Makroökonomie untersuchen und zwar im Hinblick auf Heimproduktion, Wohneigentum und Homeoffice. Ich analysiere Ungleichheiten in Konsum und Wohnvermögen im Kontext von Geld- und makroprudenzieller Politik sowie die Auswirkungen von Homeoffice auf Arbeitslöhne. Im ersten Aufsatz mit dem Titel “Inequality, Home Production, and Monetary Policy” untersuche ich die Rolle der Heimproduktion für die Bestimmung des Arbeitseinkommenskanals. Mithilfe eines sogenannten Zwei-Agenten-Neukeynesianischen (TANK) Modells zeige ich, dass, wenn Heimproduktion berücksichtigt wird, der Arbeitseinkommenskanal nur etwa ein Drittel so groß ist wie im Modell ohne Heimproduktion. Im Einklang mit meinen theoretischen Ergebnissen zeige ich zudem empirisch, dass der Anstieg der Heimproduktion infolge einer geldpolitischen Straffung bei ärmeren Individuen größer ist als bei reicheren. Den zweiten Aufsatz mit dem Titel “Aggregate Lending Standards and Inequality” habe ich mit Hannah Seidl verfasst. In diesem Aufsatz untersuchen wir die Auswirkungen einer Änderung der Beleihungsgrenze. Für diese Analyse entwickeln wir ein sogenanntes Heterogenes-Agenten-Neukeynesianisches (HANK) Modell mit Wohneigentum. Mit unserem Modell zeigen wir, dass eine höhere Beleihungsgrenze die gesamtwirtschaftliche Nachfrage stimuliert, indem es die Liquidität in der Wirtschaft erhöht und die Ungleichheit im Wohnvermögen reduziert. Im dritten Aufsatz mit dem Titel “Balancing Work and Life: Working from Home, Wages and Part-time Work in the UK,” untersuche ich gemeinsam mit Alberto Polo und May Rostom die Auswirkungen einer Zunahme von Homeoffice auf Löhne im Vereinigten Königreich. Wir zeigen, dass Homeoffice zu höheren wöchentlichen realen Arbeitseinkommen führt. Dabei stellen wir fest, dass etwa die Hälfte dieses Effekts auf eine Zunahme der geleisteten Arbeitsstunden zurückzuführen ist.

Authors

Publication Details

Journal
edoc Publication server (Humboldt University of Berlin)
Published
2026-07-27
DOI
https://doi.org/10.18452/38310
Primary Topic
Gender, Labor, and Family Dynamics
Type
article
Field-Weighted Citation Impact
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article

The Role of the Home in Macroeconomics: Home Production, Homeownership, and Working from Home

Vanessa Barbara Schmidt
edoc Publication server (Humboldt University of Berlin)
Gender, Labor, and Family Dynamics
article

The Role of the Home in Macroeconomics: Home Production, Homeownership, and Working from Home

Vanessa Barbara Schmidt
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Abstract

Diese Dissertation besteht aus drei Aufsätzen, die die Rolle des Zuhauses in der Makroökonomie untersuchen und zwar im Hinblick auf Heimproduktion, Wohneigentum und Homeoffice. Ich analysiere Ungleichheiten in Konsum und Wohnvermögen im Kontext von Geld- und makroprudenzieller Politik sowie die Auswirkungen von Homeoffice auf Arbeitslöhne. Im ersten Aufsatz mit dem Titel “Inequality, Home Production, and Monetary Policy” untersuche ich die Rolle der Heimproduktion für die Bestimmung des Arbeitseinkommenskanals. Mithilfe eines sogenannten Zwei-Agenten-Neukeynesianischen (TANK) Modells zeige ich, dass, wenn Heimproduktion berücksichtigt wird, der Arbeitseinkommenskanal nur etwa ein Drittel so groß ist wie im Modell ohne Heimproduktion. Im Einklang mit meinen theoretischen Ergebnissen zeige ich zudem empirisch, dass der Anstieg der Heimproduktion infolge einer geldpolitischen Straffung bei ärmeren Individuen größer ist als bei reicheren. Den zweiten Aufsatz mit dem Titel “Aggregate Lending Standards and Inequality” habe ich mit Hannah Seidl verfasst. In diesem Aufsatz untersuchen wir die Auswirkungen einer Änderung der Beleihungsgrenze. Für diese Analyse entwickeln wir ein sogenanntes Heterogenes-Agenten-Neukeynesianisches (HANK) Modell mit Wohneigentum. Mit unserem Modell zeigen wir, dass eine höhere Beleihungsgrenze die gesamtwirtschaftliche Nachfrage stimuliert, indem es die Liquidität in der Wirtschaft erhöht und die Ungleichheit im Wohnvermögen reduziert. Im dritten Aufsatz mit dem Titel “Balancing Work and Life: Working from Home, Wages and Part-time Work in the UK,” untersuche ich gemeinsam mit Alberto Polo und May Rostom die Auswirkungen einer Zunahme von Homeoffice auf Löhne im Vereinigten Königreich. Wir zeigen, dass Homeoffice zu höheren wöchentlichen realen Arbeitseinkommen führt. Dabei stellen wir fest, dass etwa die Hälfte dieses Effekts auf eine Zunahme der geleisteten Arbeitsstunden zurückzuführen ist.

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Decent work and economic growth
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Gender, Labor, and Family Dynamics
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