Queer*utopisch schreiben: Widerständige Zukunftsarbeit in (post)apokalyptischen Zeiten

Zusammenfassung Der Beitrag verbindet Queerness, Utopie und Science Fiction und entwickelt dabei den Begriff queer*utopisch als ein Angebot, um über Utopie nachzudenken: nämlich als eine Bewegung weg von unlebbar gemachten Gegenwarten und hin zu lebbaren Zukünften. Queerness selbst kann bereits als eine Form der Science Fiction verstanden werden, die immer über das Hier und Jetzt hinaus spekuliert auf eine mögliche Zukunft mit anderen Lebensweisen. Queer*SF (queer*feministische Science Fiction) verkörpert dieses queere Anliegen, indem sie sich Welten vorstellt, in denen alle Leben, auch queeres Leben, lebenswert sind. Queer*SF ist damit immer auch utopisch – queer*utopisch. Queer*utopisch als Konzept umfasst sowohl den Widerstand gegen den Ist-Zustand als auch das Begehren nach Verwirklichung anderer Welten (Körper, Beziehungen, Gesellschaften …).

Authors

Publication Details

Journal
Forschungsjournal Soziale Bewegungen
Published
2026-06-25
DOI
https://doi.org/10.1515/fjsb-2026-2009
Primary Topic
Utopian, Dystopian, and Speculative Fiction
Type
article
Field-Weighted Citation Impact
0.00
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article

Queer*utopisch schreiben: Widerständige Zukunftsarbeit in (post)apokalyptischen Zeiten

Aiki MIra
Forschungsjournal Soziale Bewegungen
Utopian, Dystopian, and Speculative Fiction
article

Queer*utopisch schreiben: Widerständige Zukunftsarbeit in (post)apokalyptischen Zeiten

Aiki MIra
article en

Abstract

Zusammenfassung Der Beitrag verbindet Queerness, Utopie und Science Fiction und entwickelt dabei den Begriff queer*utopisch als ein Angebot, um über Utopie nachzudenken: nämlich als eine Bewegung weg von unlebbar gemachten Gegenwarten und hin zu lebbaren Zukünften. Queerness selbst kann bereits als eine Form der Science Fiction verstanden werden, die immer über das Hier und Jetzt hinaus spekuliert auf eine mögliche Zukunft mit anderen Lebensweisen. Queer*SF (queer*feministische Science Fiction) verkörpert dieses queere Anliegen, indem sie sich Welten vorstellt, in denen alle Leben, auch queeres Leben, lebenswert sind. Queer*SF ist damit immer auch utopisch – queer*utopisch. Queer*utopisch als Konzept umfasst sowohl den Widerstand gegen den Ist-Zustand als auch das Begehren nach Verwirklichung anderer Welten (Körper, Beziehungen, Gesellschaften …).

Forschungsjournal Soziale BewegungenVol. 39(2)
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Utopian, Dystopian, and Speculative Fiction
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