Auf Leninsche Art träumen können
Zusammenfassung Als „marxistisches Bilderverbot“ bezeichnet man die Abneigung der Theoretiker der Kommunismus, die Zukunft dieser neues Gesellschaftsordnung anschaulich zu beschreiben. Vage werden eine Gemeinschaft ohne Ausbeutung, gemeinschaftliches Eigentum an den Produktionsmitteln und gleiche Teilhabe an den erarbeiteten Gütern als Kriterium genannt. Die Menschen sollen sich frei und allseitig entwickeln, ihren Neigungen, Interessen und Talenten nachgehen können. Auch wird vom „neuen Menschen“ gesprochen. „Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach seinen Bedürfnissen“ lautet die Zauberformel. Detalliertere literarische Beschreibungen einer kommunistischen Gesellschaft werden als „Guckkastenbilder in eine bessere Zukunft“ oder „prophezeiende Unterhaltungsromane“ abgetan.
Authors
- Wolfgang Both
Publication Details
- Journal
- Forschungsjournal Soziale Bewegungen
- Published
- 2026-06-25
- DOI
- https://doi.org/10.1515/fjsb-2026-2007
- Primary Topic
- Communism, Protests, Social Movements
- Type
- article
- Field-Weighted Citation Impact
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