Wissenschaftskommunikation im Fediverse
Abstract Wissenschaftskommunikation findet heutzutage größtenteils auf geschlossenen kommerziellen Plattformen statt. Intransparente Algorithmen entscheiden dort, welche Inhalte sichtbar werden und welche nicht. Die Universitäten haben sich den kommerziellen Mechanismen weitestgehend unterworfen und versuchen mit allen Mitteln, die Algorithmen zu bespielen. Das Fediverse, ein dezentrales Netzwerk auf Basis offener Standards, gibt Wissenschaftler*innen, Fachgesellschaften wie der DMV und Universitäten die Kontrolle über ihre Kommunikation zurück. Das ist keine neue Erfindung, sondern eine Rückkehr zu den offenen Prinzipien, auf denen das Internet einmal aufgebaut war.
Authors
- Thomas Kahle (ORCID: https://orcid.org/0000-0003-3451-5021)
Institutions
- Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (DE)
Publication Details
- Journal
- Mitteilungen der Deutschen Mathematiker-Vereinigung
- Published
- 2026-06-25
- DOI
- https://doi.org/10.1515/dmvm-2026-0036
- Primary Topic
- Libraries and Information Services
- Type
- article
- Field-Weighted Citation Impact
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