Erfahrungen der Leere im Kontext des Sportes
Zusammenfassung Der Beitrag entwickelt eine phänomenologisch fundierte Philosophie eines bestimmten Gefühls im Sport. Anders als bei streng kognitivistischen Positionen wird Sport grundsätzlich als eine affektiv bedingte Praxis verstanden. Der Bereich der Gefühle wird entlang differenzierender Skalen analysiert und Leere als zentrales, bisher vernachlässigtes Phänomen herausgearbeitet. Sechs Formen sportlicher Leere – im Angesicht von Niederlagen, bei Sinnverlust oder im Flow – zeigen den Sport als Ort ambivalenter, existenziell relevanter Erfahrung.
Authors
- Steffen Kluck
Institutions
- European University Viadrina (DE)
Publication Details
- Journal
- Sport und Gesellschaft
- Published
- 2026-06-18
- DOI
- https://doi.org/10.1515/sug-2026-3006
- Primary Topic
- Nietzsche, Schopenhauer, and Hegel
- Type
- article
- Field-Weighted Citation Impact
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