Affiliation, Power, and Team Effectiveness: Validating a Causal Model through Multilevel Structural Equation Modeling

Diese Studie validiert ein mehrstufiges Kausalmodell der Team-Effektivität in chinesischen Organisationskontexten über verschiedene Teamtypen hinweg. Grundlage ist Scholls (2005) Modell, das Wissenszuwachs und Handlungsfähigkeit als zentrale Determinanten der Team-Effektivität und zwei interpersonelle Dimensionen – Übereinstimmung und Einwirkung – als deren primäre Antezedenzien ausweist. Übereinstimmung wird durch drei Facetten konzeptualisiert (Konsens, Sympathie und Kooperationsbereitschaft), während Einwirkung durch zwei Facetten konzeptualisiert wird (Einflussnahme, Machtausübung). Die Validierung erfolgte in zwei Studien und mit zwei Ansätzen. Zunächst wurden die Messinstrumente in einem zweiphasigen Design (Pilot und Hauptstudie) mittels einer doppeltlatenter Mehrebenen-CFA (DL-MCFA) geprüft; dabei wurden Sympathie und Kooperationsbereitschaft zur zusammengesetzten Variablen „Übereinstimmung“ zusammengeführt. Anschließend wurden die theoretischen Beziehungen mit einer doppelt-latenten Mehrebenen-SEM (DL-MSEM) geprüft, die aufgrund der Stichprobengröße in zwei Teilmodellen geschätzt wurde. Ergänzend wurde eine Pfadanalyse auf Teamebene nach dem Plausible-Values-Ansatz (PV) durchgeführt, um das vollständige Kausalmodell zu testen. Die DL-MCFA bestätigte eine hohe Konstruktvalidität, konvergente und diskriminante Validität sowie Ebenen-Invarianz der revidierten Instrumente. Sowohl die DL-MSEM als auch die Plausible Values-Pfadanalysen zeigten, dass Wissenszuwachs und Handlungsfähigkeit die zentralen Determinanten der Team-Effektivität waren. Der Faktor zweiter Ordnung „Übereinstimmung“ sowie Einflussnahme sagten die beiden Mediatoren positiv vorher. Die ursprünglich angenommene kurvilineare Beziehung zwischen Konsens und Wissenszuwachs wurde als linear negativer Effekt reformuliert. Von besonderer theoretischer und praktischer Bedeutung ist, dass Machtausübung beide Mediatoren negativ vorhersagte. Insgesamt stützen die Befunde die Hauptannahmen und belegen die interkulturelle Validität von Scholls Modell der Team-Effektivität.

Authors

Publication Details

Journal
edoc Publication server (Humboldt University of Berlin)
Published
2026-05-12
DOI
https://doi.org/10.18452/37424
Primary Topic
Social Power and Status Dynamics
Type
article
Field-Weighted Citation Impact
0.00
Controls
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ALL TIME
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JUL
AUG
SEP
OCT
article

Affiliation, Power, and Team Effectiveness: Validating a Causal Model through Multilevel Structural Equation Modeling

Pengdan Luo
edoc Publication server (Humboldt University of Berlin)
Social Power and Status Dynamics
article

Affiliation, Power, and Team Effectiveness: Validating a Causal Model through Multilevel Structural Equation Modeling

Pengdan Luo
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Abstract

Diese Studie validiert ein mehrstufiges Kausalmodell der Team-Effektivität in chinesischen Organisationskontexten über verschiedene Teamtypen hinweg. Grundlage ist Scholls (2005) Modell, das Wissenszuwachs und Handlungsfähigkeit als zentrale Determinanten der Team-Effektivität und zwei interpersonelle Dimensionen – Übereinstimmung und Einwirkung – als deren primäre Antezedenzien ausweist. Übereinstimmung wird durch drei Facetten konzeptualisiert (Konsens, Sympathie und Kooperationsbereitschaft), während Einwirkung durch zwei Facetten konzeptualisiert wird (Einflussnahme, Machtausübung). Die Validierung erfolgte in zwei Studien und mit zwei Ansätzen. Zunächst wurden die Messinstrumente in einem zweiphasigen Design (Pilot und Hauptstudie) mittels einer doppeltlatenter Mehrebenen-CFA (DL-MCFA) geprüft; dabei wurden Sympathie und Kooperationsbereitschaft zur zusammengesetzten Variablen „Übereinstimmung“ zusammengeführt. Anschließend wurden die theoretischen Beziehungen mit einer doppelt-latenten Mehrebenen-SEM (DL-MSEM) geprüft, die aufgrund der Stichprobengröße in zwei Teilmodellen geschätzt wurde. Ergänzend wurde eine Pfadanalyse auf Teamebene nach dem Plausible-Values-Ansatz (PV) durchgeführt, um das vollständige Kausalmodell zu testen. Die DL-MCFA bestätigte eine hohe Konstruktvalidität, konvergente und diskriminante Validität sowie Ebenen-Invarianz der revidierten Instrumente. Sowohl die DL-MSEM als auch die Plausible Values-Pfadanalysen zeigten, dass Wissenszuwachs und Handlungsfähigkeit die zentralen Determinanten der Team-Effektivität waren. Der Faktor zweiter Ordnung „Übereinstimmung“ sowie Einflussnahme sagten die beiden Mediatoren positiv vorher. Die ursprünglich angenommene kurvilineare Beziehung zwischen Konsens und Wissenszuwachs wurde als linear negativer Effekt reformuliert. Von besonderer theoretischer und praktischer Bedeutung ist, dass Machtausübung beide Mediatoren negativ vorhersagte. Insgesamt stützen die Befunde die Hauptannahmen und belegen die interkulturelle Validität von Scholls Modell der Team-Effektivität.

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Reduced inequalities
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