Development of Chemical Biology Tools for Investigating Inositol Polyphosphate Metabolism and Protein Pyrophosphorylation

Unzählige intrazelluläre Mechanismen regulieren zelluläre Antworten. Ein Mechanismus erfolgt durch Botenstoffe wie Inositolpolyphosphate (InsPs) und Inositolpyrophosphate (PP-InsPs), eine einzigartige Klasse dicht geladener kleiner Moleküle. Ein anderer umfasst posttranslationale Proteinmodifikationen wie Proteinpyrophosphorylierung. Diese Arbeit umfasst zwei Teile, die sowohl InsP-vermittelte Signalübertragung als auch Proteinpyrophosphorylierung erforschen. Der erste Teil fokussiert auf den Metabolismus von Inositol-(1,4,5)-trisphosphat (Ins(1,4,5)P₃), einer der weitesten untersuchten InsP-Spezies. Um Herausforderungen der Überwachung seines In-vitro-Metabolismus zu überwinden, wurde [¹³C6]Ins(1,4,5)P₃ aus [13C6]Ins(1,3,4,5,6)P₅ mit Multiple-Inositol-Polyphosphat-Phosphatase 1 (MINPP1) semienzymatisch synthetisiert. Dieses Werkzeug ermöglichte Neuuntersuchung der Phosphatase- und Kinaseaktivitäten bekannter und annotierter Enzyme mittels Kernspinresonanzspektroskopie (NMR) und Massenspektrometrie (MS). Außerdem wurde die Aktivität einer putativen Kinase aus der Alge Klebsormidium nitens annotiert. Das zweite Projekt fokussiert auf Werkzeugentwicklung zur Synthese pyrophosphorylierter Proteine. Als Antwort auf das Versagen des Amber-Codon-Suppressionswegs zur Erzeugung pyrophosphorylierten Sub1-Proteins wurde ein nativer chemischer Ligations (NCL)-Ansatz gewählt. Nach der NCL-Methode konnten ortsspezifisch modifiziertes Sub1 (Aminosäure 2-Aminosäure 43) und sogar vollständiges Sub1 erfolgreich erzeugt werden. Zur weiteren Expansion der chemischen Proteinsynthese wurde ein Serin-Threonin-Ligations (STL)-Weg initiiert und Zwischenprodukte erfolgreich detektiert. Zusätzlich wurde Kompatibilität C-terminal Salicylaldehyd-Ester-derivatisierter Peptide mit einer Phosphorimidazolid-basierten Pyrophosphorylierungsmethode demonstriert. Dieses Projekt eröffnet Wege zur Erzeugung pyrophosphorylierter Proteine mittels chemischer Proteinsynthese.

Authors

Publication Details

Journal
edoc Publication server (Humboldt University of Berlin)
Published
2026-04-30
DOI
https://doi.org/10.18452/37305
Primary Topic
Protein Kinase Regulation and GTPase Signaling
Type
article
Field-Weighted Citation Impact
0.00
Controls
|||
ALL TIME
JAN
FEB
MAR
APR
MAY
JUN
JUL
AUG
SEP
OCT
article

Development of Chemical Biology Tools for Investigating Inositol Polyphosphate Metabolism and Protein Pyrophosphorylation

Atharva Vijaykumar Patharkar
edoc Publication server (Humboldt University of Berlin)
Protein Kinase Regulation and GTPase Signaling
article

Development of Chemical Biology Tools for Investigating Inositol Polyphosphate Metabolism and Protein Pyrophosphorylation

Atharva Vijaykumar Patharkar
article en

Abstract

Unzählige intrazelluläre Mechanismen regulieren zelluläre Antworten. Ein Mechanismus erfolgt durch Botenstoffe wie Inositolpolyphosphate (InsPs) und Inositolpyrophosphate (PP-InsPs), eine einzigartige Klasse dicht geladener kleiner Moleküle. Ein anderer umfasst posttranslationale Proteinmodifikationen wie Proteinpyrophosphorylierung. Diese Arbeit umfasst zwei Teile, die sowohl InsP-vermittelte Signalübertragung als auch Proteinpyrophosphorylierung erforschen. Der erste Teil fokussiert auf den Metabolismus von Inositol-(1,4,5)-trisphosphat (Ins(1,4,5)P₃), einer der weitesten untersuchten InsP-Spezies. Um Herausforderungen der Überwachung seines In-vitro-Metabolismus zu überwinden, wurde [¹³C6]Ins(1,4,5)P₃ aus [13C6]Ins(1,3,4,5,6)P₅ mit Multiple-Inositol-Polyphosphat-Phosphatase 1 (MINPP1) semienzymatisch synthetisiert. Dieses Werkzeug ermöglichte Neuuntersuchung der Phosphatase- und Kinaseaktivitäten bekannter und annotierter Enzyme mittels Kernspinresonanzspektroskopie (NMR) und Massenspektrometrie (MS). Außerdem wurde die Aktivität einer putativen Kinase aus der Alge Klebsormidium nitens annotiert. Das zweite Projekt fokussiert auf Werkzeugentwicklung zur Synthese pyrophosphorylierter Proteine. Als Antwort auf das Versagen des Amber-Codon-Suppressionswegs zur Erzeugung pyrophosphorylierten Sub1-Proteins wurde ein nativer chemischer Ligations (NCL)-Ansatz gewählt. Nach der NCL-Methode konnten ortsspezifisch modifiziertes Sub1 (Aminosäure 2-Aminosäure 43) und sogar vollständiges Sub1 erfolgreich erzeugt werden. Zur weiteren Expansion der chemischen Proteinsynthese wurde ein Serin-Threonin-Ligations (STL)-Weg initiiert und Zwischenprodukte erfolgreich detektiert. Zusätzlich wurde Kompatibilität C-terminal Salicylaldehyd-Ester-derivatisierter Peptide mit einer Phosphorimidazolid-basierten Pyrophosphorylierungsmethode demonstriert. Dieses Projekt eröffnet Wege zur Erzeugung pyrophosphorylierter Proteine mittels chemischer Proteinsynthese.

edoc Publication server (Humboldt University of Berlin)
Openalex Percentile: Top 7%
Protein Kinase Regulation and GTPase Signaling
AI Navigator

Ask Laika to Summarize, Analyze, and Connect papers live on the map.

Summarize Papers & Methodologies

Extract key findings, datasets, and comparative methods across publications.

Benchmark Rankings & Visual Analytics

Rank top research institutions, authors, funders, topics, and journals by Field-Weighted Citation Impact (FWCI) and paper volume with instant charts.

Connect Distant Disciplines

Bridge topological clusters on the map to find hidden collaborative intersections.