Reimagining Monuments of Trauma and the German Colonial Space: Liwale, Nandete and Mahenge in Southern Tanzania

Dieser Beitrag untersucht die komplizierte Beziehung zwischen transgenerationaler Erinnerung und Raum, wobei er sich dabei auf die deutschen Kolonialdenkmäler in Südtansania konzentriert. Die Region erlebte unter der deutschen Kolonialherrschaft große Brutalität, insbesondere aufgrund gewalttätiger Widerstandsbewegungen wie dem Mwenye Makunganya-Widerstand in Kilwa, dem Mwinyi Machemba Widerstand in Tunduru und dem großangelegten Majimaji Widerstand. Die deutsche Antwort bestand in völkermörderischen Maßnahmen, die sich nachhaltig auf kulturelle Praktiken, die Bevölkerungsstruktur und die Entwicklung auswirkten. Diese kolonialen Denkmale und Räume bleiben als physische Verkörperungen des Traumas bestehen. Durch die Untersuchung der umstrittenen Narrative, die diese Denkmale umgeben, will diese Studie die Schichten der eingebetteten und verkörperten Bedeutungen aufdecken und die Rolle dieser Strukturen im kollektiven Gedächtnis Südtansanias hinterfragen.

Authors

Publication Details

Journal
University Library Heidelberg
Published
2026-04-30
DOI
https://doi.org/10.11588/ih.2024.1.115489
Primary Topic
German Colonialism and Identity Studies
Type
article
Field-Weighted Citation Impact
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Reimagining Monuments of Trauma and the German Colonial Space: Liwale, Nandete and Mahenge in Southern Tanzania

Nancy Rushohora
University Library Heidelberg
German Colonialism and Identity Studies
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Reimagining Monuments of Trauma and the German Colonial Space: Liwale, Nandete and Mahenge in Southern Tanzania

Nancy Rushohora
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Abstract

Dieser Beitrag untersucht die komplizierte Beziehung zwischen transgenerationaler Erinnerung und Raum, wobei er sich dabei auf die deutschen Kolonialdenkmäler in Südtansania konzentriert. Die Region erlebte unter der deutschen Kolonialherrschaft große Brutalität, insbesondere aufgrund gewalttätiger Widerstandsbewegungen wie dem Mwenye Makunganya-Widerstand in Kilwa, dem Mwinyi Machemba Widerstand in Tunduru und dem großangelegten Majimaji Widerstand. Die deutsche Antwort bestand in völkermörderischen Maßnahmen, die sich nachhaltig auf kulturelle Praktiken, die Bevölkerungsstruktur und die Entwicklung auswirkten. Diese kolonialen Denkmale und Räume bleiben als physische Verkörperungen des Traumas bestehen. Durch die Untersuchung der umstrittenen Narrative, die diese Denkmale umgeben, will diese Studie die Schichten der eingebetteten und verkörperten Bedeutungen aufdecken und die Rolle dieser Strukturen im kollektiven Gedächtnis Südtansanias hinterfragen.

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