Migration and immobility in climate change-affected Himalayan communities: Motivations, impacts and outcomes

Es besteht wissenschaftlicher Konsens, dass der Klimawandel die Mobilität und Immobilität von Menschen stark beeinflussen wird. Die Forschung fokussiert meist darauf, wie viele Menschen migrieren und wohin – weniger jedoch auf das „Warum“ von Migration oder Verbleib. Diese Dissertation untersucht genau das. Zudem werden die Auswirkungen von Migration auf Zurückgebliebene und deren Anpassungsfähigkeit analysiert. Kapitel 1 stellt zentrale Themen vor, fasst den Forschungsstand zu Klimamigration und -immobilität zusammen, identifiziert Forschungslücken und skizziert den Aufbau der Arbeit. Kapitel 2 analysiert, warum Menschen in klimabetroffenen Himalaya-Gemeinden Uttarakhands migrieren. Ein Risikoatlas zeigt, dass Regionen mit regenabhängiger Landwirtschaft besonders betroffen sind. Klimawandel verstärkt dort Migrationsdruck, doch auch nicht-klimatische Faktoren prägen Entscheidungen. Kapitel 3 untersucht, warum Menschen trotz Risiken bleiben. Interviews (n=72) zeigen, dass Ortsbindung, Umweltvorteile, soziale Netzwerke und Geschlechterrollen Beweggründe sind. Immobilität variiert je nach Alter, Geschlecht und lokalen Ressourcen. Geschlechtersensible Anpassung ist zentral. Kapitel 4 beleuchtet, wie Abwanderung Zurückgebliebene beeinflusst. Viele sehen Migration als notwendig, doch auch negativ: aweniger Arbeitskräfte, höhere Last für Frauen, soziale Isolation. Remittances fließen meist in Grundbedürfnisse, kaum in Klimaanpassung. Ohne gezielte Politik steigt die Verwundbarkeit. Kapitel 5 analysiert Migration als Folge gescheiterter Anpassung und als Strategie. Wichtig ist, was nach der Migration passiert – ob Betroffene wirklich weniger klimaanfällig sind. Kapitel 6 fasst zusammen: Migration wird vom Klimawandel beeinflusst, aber auch stark vom Kontext. Immobilität ist komplex und sozial geprägt. Nur ein ganzheitlicher Blick auf beide Phänomene kann klimapolitisch wirksam sein.

Authors

Publication Details

Journal
edoc Publication server (Humboldt University of Berlin)
Published
2026-04-27
DOI
https://doi.org/10.18452/34542
Primary Topic
Climate Change, Adaptation, Migration
Type
article
Field-Weighted Citation Impact
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article

Migration and immobility in climate change-affected Himalayan communities: Motivations, impacts and outcomes

Himani Upadhyay
edoc Publication server (Humboldt University of Berlin)
Climate Change, Adaptation, Migration
article

Migration and immobility in climate change-affected Himalayan communities: Motivations, impacts and outcomes

Himani Upadhyay
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Abstract

Es besteht wissenschaftlicher Konsens, dass der Klimawandel die Mobilität und Immobilität von Menschen stark beeinflussen wird. Die Forschung fokussiert meist darauf, wie viele Menschen migrieren und wohin – weniger jedoch auf das „Warum“ von Migration oder Verbleib. Diese Dissertation untersucht genau das. Zudem werden die Auswirkungen von Migration auf Zurückgebliebene und deren Anpassungsfähigkeit analysiert. Kapitel 1 stellt zentrale Themen vor, fasst den Forschungsstand zu Klimamigration und -immobilität zusammen, identifiziert Forschungslücken und skizziert den Aufbau der Arbeit. Kapitel 2 analysiert, warum Menschen in klimabetroffenen Himalaya-Gemeinden Uttarakhands migrieren. Ein Risikoatlas zeigt, dass Regionen mit regenabhängiger Landwirtschaft besonders betroffen sind. Klimawandel verstärkt dort Migrationsdruck, doch auch nicht-klimatische Faktoren prägen Entscheidungen. Kapitel 3 untersucht, warum Menschen trotz Risiken bleiben. Interviews (n=72) zeigen, dass Ortsbindung, Umweltvorteile, soziale Netzwerke und Geschlechterrollen Beweggründe sind. Immobilität variiert je nach Alter, Geschlecht und lokalen Ressourcen. Geschlechtersensible Anpassung ist zentral. Kapitel 4 beleuchtet, wie Abwanderung Zurückgebliebene beeinflusst. Viele sehen Migration als notwendig, doch auch negativ: aweniger Arbeitskräfte, höhere Last für Frauen, soziale Isolation. Remittances fließen meist in Grundbedürfnisse, kaum in Klimaanpassung. Ohne gezielte Politik steigt die Verwundbarkeit. Kapitel 5 analysiert Migration als Folge gescheiterter Anpassung und als Strategie. Wichtig ist, was nach der Migration passiert – ob Betroffene wirklich weniger klimaanfällig sind. Kapitel 6 fasst zusammen: Migration wird vom Klimawandel beeinflusst, aber auch stark vom Kontext. Immobilität ist komplex und sozial geprägt. Nur ein ganzheitlicher Blick auf beide Phänomene kann klimapolitisch wirksam sein.

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Climate Change, Adaptation, Migration
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