Vom Fällungsversuch zum Leuchtstoff: Ein einfacher Weg zu lumineszierenden ZnS:Mn‐Nanopartikeln für den Chemieunterricht

In diesem Beitrag wird ein einfach durchführbares Experiment zur nasschemischen Herstellung von mangan‐dotierten Zinksulfid‐Nanopartikeln vorgestellt, das gezielt für den Einsatz in der gymnasialen Oberstufe konzipiert wurde. Durch die Fällungsreaktion von Zinksulfid in Gegenwart von Mn 2+ ‐Ionen entstehen kolloidale Nanopartikel, die eine charakteristische orangefarbene Lumineszenz unter UV‐Bestrahlung zeigen. Die beobachtete Lumineszenz wird als Aktivator‐Dotierung gedeutet und ermöglicht eine modellhafte Einführung in das Konzept der Dotierung sowie in grundlegende Aspekte des Bändermodells von Halbleitern. Der nanopartikuläre Charakter des Produkts wird qualitativ über den Tyndall‐Effekt nachgewiesen. Neben der fachlichen Einordnung wird das Experiment didaktisch diskutiert und in Bezug zu den Bildungsstandards und dem niedersächsischen Kerncurriculum Chemie gesetzt.

Authors

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Publication Details

Journal
CHEMKON
Published
2026-04-24
DOI
https://doi.org/10.1002/ckon.70014
Primary Topic
Quantum Dots Synthesis And Properties
Type
article
Field-Weighted Citation Impact
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article

Vom Fällungsversuch zum Leuchtstoff: Ein einfacher Weg zu lumineszierenden ZnS:Mn‐Nanopartikeln für den Chemieunterricht

Marco Beeken, Lars Otte, Daniel Becker
CHEMKON
Quantum Dots Synthesis And Properties
article

Vom Fällungsversuch zum Leuchtstoff: Ein einfacher Weg zu lumineszierenden ZnS:Mn‐Nanopartikeln für den Chemieunterricht

Marco Beeken, Lars Otte, Daniel Becker
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Abstract

In diesem Beitrag wird ein einfach durchführbares Experiment zur nasschemischen Herstellung von mangan‐dotierten Zinksulfid‐Nanopartikeln vorgestellt, das gezielt für den Einsatz in der gymnasialen Oberstufe konzipiert wurde. Durch die Fällungsreaktion von Zinksulfid in Gegenwart von Mn 2+ ‐Ionen entstehen kolloidale Nanopartikel, die eine charakteristische orangefarbene Lumineszenz unter UV‐Bestrahlung zeigen. Die beobachtete Lumineszenz wird als Aktivator‐Dotierung gedeutet und ermöglicht eine modellhafte Einführung in das Konzept der Dotierung sowie in grundlegende Aspekte des Bändermodells von Halbleitern. Der nanopartikuläre Charakter des Produkts wird qualitativ über den Tyndall‐Effekt nachgewiesen. Neben der fachlichen Einordnung wird das Experiment didaktisch diskutiert und in Bezug zu den Bildungsstandards und dem niedersächsischen Kerncurriculum Chemie gesetzt.

CHEMKON
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