Religiöser Wandel in der Abfolge von Generationen

Überblick Dieser Beitrag stellt auf der Basis von Familieninterviews den religiösen Wandel in einer zunehmend sich säkularisierenden Gesellschaft als Abfolge von Generationen dar. Aufgrund der unterschiedlichen Religionskulturen in West- und Ostdeutschland, die jeweils einen eigenen Einfluss auf die religiöse Sozialisation ausüben, verläuft der religiöse Wandel unterschiedlich. Während wir in Ostdeutschland bereits einen scharfen Abbruch von Religion in der ersten Generation beobachten und die zweite mehrheitlich nicht mehr religiös sozialisiert wird, setzt dieser Prozess in Westdeutschland später ein, verläuft allmählich und kontinuierlich. Für die erste Generation ist es noch selbstverständlich, ihre Kinder taufen zu lassen und religiös zu erziehen. Die zweite Generation muss sich hingegen bewusst für oder gegen eine religiöse Sozialisation der dritten Generation entscheiden.

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Journal
Praktische Theologie
Published
2026-04-14
DOI
https://doi.org/10.1515/prth-2026-2003
Primary Topic
Religion and Society Interactions
Type
article
Field-Weighted Citation Impact
0.00
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Religiöser Wandel in der Abfolge von Generationen

Christel Gärtner
Praktische Theologie
Religion and Society Interactions
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Religiöser Wandel in der Abfolge von Generationen

Christel Gärtner
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Abstract

Überblick Dieser Beitrag stellt auf der Basis von Familieninterviews den religiösen Wandel in einer zunehmend sich säkularisierenden Gesellschaft als Abfolge von Generationen dar. Aufgrund der unterschiedlichen Religionskulturen in West- und Ostdeutschland, die jeweils einen eigenen Einfluss auf die religiöse Sozialisation ausüben, verläuft der religiöse Wandel unterschiedlich. Während wir in Ostdeutschland bereits einen scharfen Abbruch von Religion in der ersten Generation beobachten und die zweite mehrheitlich nicht mehr religiös sozialisiert wird, setzt dieser Prozess in Westdeutschland später ein, verläuft allmählich und kontinuierlich. Für die erste Generation ist es noch selbstverständlich, ihre Kinder taufen zu lassen und religiös zu erziehen. Die zweite Generation muss sich hingegen bewusst für oder gegen eine religiöse Sozialisation der dritten Generation entscheiden.

Praktische TheologieVol. 61(2)
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Religion and Society Interactions
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