Kollektive Einstellungen, Selbst- und Fremdbilder im Deutschland der Moderne. Methodische Überlegungen zur Triangulation von prekären Texten und Themen

Zusammenfassung Der Aufsatz behandelt die Objektivierbarkeit von Quellen am Thema der Entwicklung kollektiver Einstellungen in Deutschland zwischen ca. 1800 und der unmittelbaren Gegenwart. Zum Einsatz kommt eine Triangulation von Methoden. Analysiert werden verschiedene massenhaft vorliegende Quellen, insbesondere solche aus Politischer Polizei und Verwaltung zur öffentlichen Stimmung. Hinzu kommen literarische und weitere Schlüsseltexte. Als Scharnier zwischen diesen beiden höchst unterschiedlichen Quellegruppen firmiert Googles NGram-Viewer. Vorgestellt werden Verfahren zur Normalisierung, Kalibrierung und Interpretation von Quellen. Der Verfahrensmix lässt kollektive Einstellungen deutlich werden. Die vorgestellten Verfahren ergänzen sich wechselseitig; sie stehen gleichberechtigt neben der historischen Quellenkritik; diese muss hier nicht ausgeführt werden, ist aber in die perspektivische Triangulation einzubeziehen. Der Abgleich mit externen Daten plausibilisiert die gewonnenen Ergebnisse. Der Aufsatz will interdisziplinäre Anregungen geben.

Authors

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Publication Details

Journal
Historische Zeitschrift
Published
2026-04-01
DOI
https://doi.org/10.1515/hzhz-2026-0007
Primary Topic
Memory, History, Trauma, Identity
Type
article
Field-Weighted Citation Impact
0.00
Controls
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article

Kollektive Einstellungen, Selbst- und Fremdbilder im Deutschland der Moderne. Methodische Überlegungen zur Triangulation von prekären Texten und Themen

Rudolf Stöber
Historische Zeitschrift
Memory, History, Trauma, Identity
article

Kollektive Einstellungen, Selbst- und Fremdbilder im Deutschland der Moderne. Methodische Überlegungen zur Triangulation von prekären Texten und Themen

Rudolf Stöber
article en

Abstract

Zusammenfassung Der Aufsatz behandelt die Objektivierbarkeit von Quellen am Thema der Entwicklung kollektiver Einstellungen in Deutschland zwischen ca. 1800 und der unmittelbaren Gegenwart. Zum Einsatz kommt eine Triangulation von Methoden. Analysiert werden verschiedene massenhaft vorliegende Quellen, insbesondere solche aus Politischer Polizei und Verwaltung zur öffentlichen Stimmung. Hinzu kommen literarische und weitere Schlüsseltexte. Als Scharnier zwischen diesen beiden höchst unterschiedlichen Quellegruppen firmiert Googles NGram-Viewer. Vorgestellt werden Verfahren zur Normalisierung, Kalibrierung und Interpretation von Quellen. Der Verfahrensmix lässt kollektive Einstellungen deutlich werden. Die vorgestellten Verfahren ergänzen sich wechselseitig; sie stehen gleichberechtigt neben der historischen Quellenkritik; diese muss hier nicht ausgeführt werden, ist aber in die perspektivische Triangulation einzubeziehen. Der Abgleich mit externen Daten plausibilisiert die gewonnenen Ergebnisse. Der Aufsatz will interdisziplinäre Anregungen geben.

Historische ZeitschriftVol. 322(2)
University of Bamberg (DE)
Peace, Justice and strong institutions
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Memory, History, Trauma, Identity
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