The new female subject

In dieser Arbeit zeige ich, wie die Netflix-Serie Bridgerton internationalen Erfolg erlangte, indem sie das Genre der Regency Romance neu konfiguriert und weibliches erotisches Begehren sowie sexuelle Lust in den Mittelpunkt stellt. Ausgehend von Gagnons und Simons Sexual-Script-Theorie sowie Laura Mulveys Konzept des filmischen Blicks analysiere ich, wie die Serie weibliche Subjektivität durch narrative und visuelle Strategien konstruiert. Anhand von detaillierten Analysen ausgewählter Szenen aus drei Staffeln wird gezeigt, dass die Serie weibliche Charaktere erstmals als Subjekte, die als begehrende Akteurinnen positioniert sind, hervorbringt, während sie zugleich heteronormative Strukturen und konventionelle romantische Auflösungen reproduziert. Durch die Positionierung von Bridgerton in aktuelle Debatten über Geschlecht, Sexualität und Machtverhältnisse argumentiere ich, dass die sexuelle Politik der Serie dominante kulturelle Skripte sowohl herausfordert als auch bestätigt.

Authors

Publication Details

Journal
University of Vienna
Published
2026-01-01
DOI
https://doi.org/10.25365/thesis.80676
Primary Topic
Gender, Feminism, and Media
Type
article
Field-Weighted Citation Impact
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The new female subject

Sophia Leu
University of Vienna
Gender, Feminism, and Media
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The new female subject

Sophia Leu
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Abstract

In dieser Arbeit zeige ich, wie die Netflix-Serie Bridgerton internationalen Erfolg erlangte, indem sie das Genre der Regency Romance neu konfiguriert und weibliches erotisches Begehren sowie sexuelle Lust in den Mittelpunkt stellt. Ausgehend von Gagnons und Simons Sexual-Script-Theorie sowie Laura Mulveys Konzept des filmischen Blicks analysiere ich, wie die Serie weibliche Subjektivität durch narrative und visuelle Strategien konstruiert. Anhand von detaillierten Analysen ausgewählter Szenen aus drei Staffeln wird gezeigt, dass die Serie weibliche Charaktere erstmals als Subjekte, die als begehrende Akteurinnen positioniert sind, hervorbringt, während sie zugleich heteronormative Strukturen und konventionelle romantische Auflösungen reproduziert. Durch die Positionierung von Bridgerton in aktuelle Debatten über Geschlecht, Sexualität und Machtverhältnisse argumentiere ich, dass die sexuelle Politik der Serie dominante kulturelle Skripte sowohl herausfordert als auch bestätigt.

University of Vienna
Gender equality
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Gender, Feminism, and Media
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