Die Positive Impact Factory als Zielbild nachhaltiger Automobilproduktion
Abstract Die Transformation zu nachhaltiger Produktion erfordert Transparenz und Steuerbarkeit auf Werksebene, während bestehende Reifegradmodelle die Fabrik als integriertes System vernachlässigen. Dieses Paper konzipiert daher das Positive Impact Maturity Model (PIMM). Basierend auf etablierten Entwicklungsprozessen entstand eine modulare Architektur mit vier Subkonstrukten, 16 Dimensionen und 194 Indikatoren sowie sechs Reifegradstufen von „Ignorance“ bis „Effectiveness“. Das Modell integriert Triple Bottom Line, Zirkularität, Digitalisierung und Öko-Effektivität. Die höchste Stufe repräsentiert die Positive Impact Factory. Die industrielle Validierung erfolgte bei der Ford Motor Company und zeigt am Standort Köln-Niehl überdurchschnittliche Nachhaltigkeit. PIMM ermöglicht die Messbarmachung des Zielbildes nachhaltiger Automobilproduktion - die Positive Impact Factory.
Authors
- Maira Magnani (ORCID: https://orcid.org/0000-0002-0074-5622)
- Esben Schukat (ORCID: https://orcid.org/0009-0003-5253-7774)
- Günther Schuh (ORCID: https://orcid.org/0000-0002-6076-0701)
- Jan Salzwedel (ORCID: https://orcid.org/0000-0002-1722-6781)
- Thomas Eberius
- Philipp Lang
- Stefan Baumeister
- Fares Ben Bennani
- Sylvia Hansen
Institutions
- Ford (Germany) (DE)
- RWTH Aachen University (DE)
Publication Details
- Journal
- Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb
- Published
- 2026-03-16
- DOI
- https://doi.org/10.1515/zwf-2026-1021
- Primary Topic
- Flexible and Reconfigurable Manufacturing Systems
- Type
- article
- Field-Weighted Citation Impact
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