The Programming Language LISP in Primary Education
Mit der vorliegenden Arbeit wird das Zusammenspiel von Mathematik und Programmierung als Instrumente des Wissenserwerbs und der Erkenntnis untersucht. Im umfangreicheren theoretischen Teil der Abhandlung wird zu diesem Zweck eine sozio-konstruktivistische Position eingenommen und ein mathematikdidaktischer Bezugsrahmen errichtet, der die anschließende Analyse des Potenzials der Programmiersprachenfamilie Lisp einfasst. Diese Analyse schließt mit dem Ergebnis, dass Lisp vielversprechende Eigenschaften aufweist, im Hinblick auf das inhaltliche Erfassen mathematischer Ausdrücke, das Verständnis von Variablen und die Entwicklung einer funktionalen Sichtweise. Im kleineren empirischen Teil werden die im ersten Zyklus eines gestaltungsorientierten Lernforschungsprojekts durch teilnehmende Beobachtung erhobenen qualitativen Daten aus Akteursperspektive interpretiert - im Rahmen einer reflexiven, ebenfalls sozio-konstruktivistisch ausgerichteten thematischen Analyse nach Braun und Clarke. Ziel des Projekts war eine erste Annäherung an die Gestaltung auf Lisp basierender Lernarrangements im Mathematikunterricht der Grundschule. Die Interpretation legt nahe, dass ein Zugang zu Lisp möglich ist unter der Voraussetzung, dass eine tragfähige Beziehung zwischen Lernenden und Lehrenden die Einstimmung auf das gemeinsame Lernziel unterstützt.
Authors
- J. Heller
Publication Details
- Journal
- edoc Publication server (Humboldt University of Berlin)
- Published
- 2026-03-09
- DOI
- https://doi.org/10.18452/36740
- Primary Topic
- Teaching and Learning Programming
- Type
- article
- Field-Weighted Citation Impact
- 0.00