Methoden nachhal(l)tig kompostieren: im Kollektiv mit mehr-als-menschlichen Gefügen

Dieser Artikel denkt über Möglichkeiten feministischer, transformativer und nachhaltiger Wissenschaft nach und praktiziert in diesem kollektiven (Schreib-)Prozess eine experimentelle und kompostistische Forschungspraxis. In der kritischen Auseinandersetzung mit tradierten, zumeist rationalistischen und objektivierenden Methoden geht es diesem Kollektiv nicht darum, nach neuen Lösungen zu suchen, sondern un/stimmige Antworten in dieser Suche auszuhalten und dafür Verantwortung zu übernehmen. Kompost wird in Anlehnung an Donna Haraway als Versuch verstanden, Praktiken der Wissensproduktion und Welterzeugung zu entwickeln, die den Menschen aus dem Zentrum rücken. Damit geht es um ein Denken und Praktizieren in nichtmenschlichen und mehr-als-menschlichen Gefügen, sodass sich im Verlauf des Artikels Visionen von Klimagerechtigkeit, ein Steinmuseum, Stimulanzien in der Kunstpraxis, digitale Spielfiguren und mehr-als-textliche Begleiter*innen begegnen. Mit ihnen werden verschiedene Möglichkeiten der Verbindung von Kompost, Nachhaltigkeit, Sorge-Tragen und transformativer Wissenschaft erkundet.

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Journal
GENDER – Zeitschrift für Geschlecht Kultur und Gesellschaft
Published
2026-03-05
DOI
https://doi.org/10.3224/gender.v18i1.05
Primary Topic
Libraries and Information Services
Type
article
Field-Weighted Citation Impact
0.00
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article

Methoden nachhal(l)tig kompostieren: im Kollektiv mit mehr-als-menschlichen Gefügen

Lisa Krall, Alina Sabransky, Susanna Schoenberg, Ian Boes et al.
GENDER – Zeitschrift für Geschlecht Kultur und Gesellschaft
Libraries and Information Services
article

Methoden nachhal(l)tig kompostieren: im Kollektiv mit mehr-als-menschlichen Gefügen

Lisa Krall, Alina Sabransky, Susanna Schoenberg, Ian Boes, Johanna Gebhardt, Taj Irzhavsky
article en

Abstract

Dieser Artikel denkt über Möglichkeiten feministischer, transformativer und nachhaltiger Wissenschaft nach und praktiziert in diesem kollektiven (Schreib-)Prozess eine experimentelle und kompostistische Forschungspraxis. In der kritischen Auseinandersetzung mit tradierten, zumeist rationalistischen und objektivierenden Methoden geht es diesem Kollektiv nicht darum, nach neuen Lösungen zu suchen, sondern un/stimmige Antworten in dieser Suche auszuhalten und dafür Verantwortung zu übernehmen. Kompost wird in Anlehnung an Donna Haraway als Versuch verstanden, Praktiken der Wissensproduktion und Welterzeugung zu entwickeln, die den Menschen aus dem Zentrum rücken. Damit geht es um ein Denken und Praktizieren in nichtmenschlichen und mehr-als-menschlichen Gefügen, sodass sich im Verlauf des Artikels Visionen von Klimagerechtigkeit, ein Steinmuseum, Stimulanzien in der Kunstpraxis, digitale Spielfiguren und mehr-als-textliche Begleiter*innen begegnen. Mit ihnen werden verschiedene Möglichkeiten der Verbindung von Kompost, Nachhaltigkeit, Sorge-Tragen und transformativer Wissenschaft erkundet.

GENDER – Zeitschrift für Geschlecht Kultur und GesellschaftVol. 18(1-2026)
University of Kassel (DE), University of Cologne (DE), Kunstakademie Düsseldorf (DE)
Gender equality
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