Creating and Staying with the Trouble – Potenziale von weiblichen* ‚Non-Traditional Students‘ für eine transformierte und transformative Wissenschaft

Der Beitrag untersucht, wie Studiengänge mit ökologischem Nachhaltigkeitsbezug (GreenMINT) in den Technik- und Naturwissenschaften zur geschlechtergerechten und nachhaltigen Transformation von Hochschulen und Wissenschaft beitragen können. Im Fokus stehen sogenannte weibliche Non-Traditional Students (NTS) als potenzielle Mitgestaltende dieses Wandels. Methodisch basiert die Studie auf einer Mixed-Methods-Fallstudie an einer Hochschule, die quantitative Befragungen und qualitative Interviews kombiniert. Die Ergebnisse zeigen, dass die NTS Studienentscheidungen häufig mit einem gesellschaftlichen und ökologischen Gestaltungsanspruch verbinden. Gleichzeitig wirken bestehende Fachkulturen und strukturelle Erwartungen hemmend. Mit Donna Haraways Konzept der Sympoiesis werden Bildungsentscheidungen als relationale, situiert-emotionale Prozesse verstanden. Der Beitrag diskutiert, wie Hochschulen als Räume sympoietischen Mit-Werdens neu gedacht werden können, dies nicht n.ur, um neue Zielgruppen zu gewinnen, sondern auch, um sie als Orte der Mitgestaltung transformativer Zukunftspfade zu etablieren

Authors

Institutions

Publication Details

Journal
GENDER – Zeitschrift für Geschlecht Kultur und Gesellschaft
Published
2026-03-05
DOI
https://doi.org/10.3224/gender.v18i1.04
Primary Topic
Sustainability in Higher Education
Type
article
Field-Weighted Citation Impact
0.00
Controls
|||
ALL TIME
JAN
FEB
MAR
APR
MAY
JUN
JUL
AUG
SEP
OCT
article

Creating and Staying with the Trouble – Potenziale von weiblichen* ‚Non-Traditional Students‘ für eine transformierte und transformative Wissenschaft

Jennifer Dahmen-Adkins, Andrea Wolffram
GENDER – Zeitschrift für Geschlecht Kultur und Gesellschaft
Sustainability in Higher Education
article

Creating and Staying with the Trouble – Potenziale von weiblichen* ‚Non-Traditional Students‘ für eine transformierte und transformative Wissenschaft

Jennifer Dahmen-Adkins, Andrea Wolffram
article en

Abstract

Der Beitrag untersucht, wie Studiengänge mit ökologischem Nachhaltigkeitsbezug (GreenMINT) in den Technik- und Naturwissenschaften zur geschlechtergerechten und nachhaltigen Transformation von Hochschulen und Wissenschaft beitragen können. Im Fokus stehen sogenannte weibliche Non-Traditional Students (NTS) als potenzielle Mitgestaltende dieses Wandels. Methodisch basiert die Studie auf einer Mixed-Methods-Fallstudie an einer Hochschule, die quantitative Befragungen und qualitative Interviews kombiniert. Die Ergebnisse zeigen, dass die NTS Studienentscheidungen häufig mit einem gesellschaftlichen und ökologischen Gestaltungsanspruch verbinden. Gleichzeitig wirken bestehende Fachkulturen und strukturelle Erwartungen hemmend. Mit Donna Haraways Konzept der Sympoiesis werden Bildungsentscheidungen als relationale, situiert-emotionale Prozesse verstanden. Der Beitrag diskutiert, wie Hochschulen als Räume sympoietischen Mit-Werdens neu gedacht werden können, dies nicht n.ur, um neue Zielgruppen zu gewinnen, sondern auch, um sie als Orte der Mitgestaltung transformativer Zukunftspfade zu etablieren

GENDER – Zeitschrift für Geschlecht Kultur und GesellschaftVol. 18(1-2026)
RWTH Aachen University (DE)
Openalex Percentile: Top 33%
Sustainability in Higher Education
AI Navigator

Ask Laika to Summarize, Analyze, and Connect papers live on the map.

Summarize Papers & Methodologies

Extract key findings, datasets, and comparative methods across publications.

Benchmark Rankings & Visual Analytics

Rank top research institutions, authors, funders, topics, and journals by Field-Weighted Citation Impact (FWCI) and paper volume with instant charts.

Connect Distant Disciplines

Bridge topological clusters on the map to find hidden collaborative intersections.