Die Konstruktion pastoraler Identitäten

Zusammenfassung Der Beitrag untersucht das Phänomen digitaler Seelsorge auf Instagram aus pastoraltheologischer und seelsorglicher Perspektive. Am Beispiel des Hashtags #ansprechbar und der Praxis landeskirchlicher Sinnfluencer/-innen wird aufgezeigt, wie Pfarrpersonen durch persönliche Glaubensstories, spirituelle Impulse und öffentliche Seelsorgeangebote neue Formen pastoraler und seelsorglicher Identitätskonstruktion etablieren. Diese Social Media-Seelsorge verschiebt klassische Seelsorgeparadigmen, indem sie Nähe, Partizipation und Peer-Kommunikation betont, zugleich aber auch kirchliche Autorität und Rollenbilder neu verhandelt. Der Beitrag analysiert diese Entwicklungen exemplarisch anhand dreier Stories und fragt nach deren theologischen, anthropologischen und seelsorglichen Implikationen. Er plädiert für eine erweiterte Seelsorgetheorie, die digitale Räume ernst nimmt, und formuliert Desiderate für Ausbildung, Ehrenamtskonzepte und spirituelle Pluralität im Kontext der Social Media-Seelsorge.

Authors

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Publication Details

Journal
Spiritual Care
Published
2026-03-05
DOI
https://doi.org/10.1515/spircare-2025-0101
Primary Topic
Media, Religion, Digital Communication
Type
article
Field-Weighted Citation Impact
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Die Konstruktion pastoraler Identitäten

Christine Wenona Hoffmann
Spiritual Care
Media, Religion, Digital Communication
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Die Konstruktion pastoraler Identitäten

Christine Wenona Hoffmann
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Abstract

Zusammenfassung Der Beitrag untersucht das Phänomen digitaler Seelsorge auf Instagram aus pastoraltheologischer und seelsorglicher Perspektive. Am Beispiel des Hashtags #ansprechbar und der Praxis landeskirchlicher Sinnfluencer/-innen wird aufgezeigt, wie Pfarrpersonen durch persönliche Glaubensstories, spirituelle Impulse und öffentliche Seelsorgeangebote neue Formen pastoraler und seelsorglicher Identitätskonstruktion etablieren. Diese Social Media-Seelsorge verschiebt klassische Seelsorgeparadigmen, indem sie Nähe, Partizipation und Peer-Kommunikation betont, zugleich aber auch kirchliche Autorität und Rollenbilder neu verhandelt. Der Beitrag analysiert diese Entwicklungen exemplarisch anhand dreier Stories und fragt nach deren theologischen, anthropologischen und seelsorglichen Implikationen. Er plädiert für eine erweiterte Seelsorgetheorie, die digitale Räume ernst nimmt, und formuliert Desiderate für Ausbildung, Ehrenamtskonzepte und spirituelle Pluralität im Kontext der Social Media-Seelsorge.

Spiritual Care
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Media, Religion, Digital Communication
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