Musen als Reigen einander umgebender Körper – Muße-Praktiken des Forschens und Sorgens
Dieser Beitrag lotet das Spannungsfeld von Forschung und Sorge aus. Dabei dienen die Musen und Muße-Praktiken als Projektions- und Reflexionsfläche für Beziehungsgeflechte. Um eine Lesart des Beziehungsgeflechts Muse mit den Muße-Praktiken des Forschens und Sorgens zu entwickeln, wird die Denkfigur Reigen einander umgebender Körper entworfen. Die im Diskurs etablierte Denkfigur ist durch subjektive Setzungen von wandernden Konzepten nach Mieke Bal und durch die Engführung mit dem Konzept des situierten Wissens von Donna Haraway gekennzeichnet. Auf der Grundlage eines konkreten Forschungsprojektes aus der Disziplin der Tanzwissenschaft wird ein Modell für körperbasierte Wissensproduktionen im Spannungsfeld von Forschung und Sorge etabliert, das Dimensionen von Nachhaltigkeit beinhaltet.
Authors
- Jutta Krauß
Institutions
- University of Education Freiburg (DE)
Publication Details
- Journal
- GENDER – Zeitschrift für Geschlecht Kultur und Gesellschaft
- Published
- 2026-03-05
- DOI
- https://doi.org/10.3224/gender.v18i1.03
- Primary Topic
- Diversity and Impact of Dance
- Type
- article
- Field-Weighted Citation Impact
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