Kulturelle Ausdrucksformen als kritisches Korrektiv

Zusammenfassung Der Beitrag untersucht, wie die theologische Ethik ihr thematisches Spektrum erweitern, bislang vernachlässigte Aspekte integrieren und ihre Perspektiven diversifizieren kann. Im Anschluss an Bernhard Peters’ Konzept der „öffentlichen Kultur“ entwickelt er einen kulturhermeneutischen Ansatz, der künstlerische und kulturelle Ausdrucksformen als Indikatoren dafür versteht, welche Themen, Aspekte und Perspektiven gegenwärtig gesellschaftlich zirkulieren. Diese sollen als kritisch-korrektives Gegenüber für die theologische Ethik ernst genommen werden. Exemplarisch wird der Ansatz am Beispiel des Deutschraps und seiner komplexen Auseinandersetzung mit dem Thema „Drogen“ entfaltet. Der Beitrag plädiert dafür, gesellschaftlich relevante kulturelle Ausdrucksformen wie Hip Hop stärker in die theologisch-ethische Reflexion einzubeziehen und sie als produktiv irritierende Gesprächspartner zu begreifen.

Authors

Publication Details

Journal
Zeitschrift für Evangelische Ethik
Published
2026-03-04
DOI
https://doi.org/10.1515/zee-2026-2003
Primary Topic
Political and Social Issues
Type
article
Field-Weighted Citation Impact
0.00
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article

Kulturelle Ausdrucksformen als kritisches Korrektiv

Max Tretter
Zeitschrift für Evangelische Ethik
Political and Social Issues
article

Kulturelle Ausdrucksformen als kritisches Korrektiv

Max Tretter
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Abstract

Zusammenfassung Der Beitrag untersucht, wie die theologische Ethik ihr thematisches Spektrum erweitern, bislang vernachlässigte Aspekte integrieren und ihre Perspektiven diversifizieren kann. Im Anschluss an Bernhard Peters’ Konzept der „öffentlichen Kultur“ entwickelt er einen kulturhermeneutischen Ansatz, der künstlerische und kulturelle Ausdrucksformen als Indikatoren dafür versteht, welche Themen, Aspekte und Perspektiven gegenwärtig gesellschaftlich zirkulieren. Diese sollen als kritisch-korrektives Gegenüber für die theologische Ethik ernst genommen werden. Exemplarisch wird der Ansatz am Beispiel des Deutschraps und seiner komplexen Auseinandersetzung mit dem Thema „Drogen“ entfaltet. Der Beitrag plädiert dafür, gesellschaftlich relevante kulturelle Ausdrucksformen wie Hip Hop stärker in die theologisch-ethische Reflexion einzubeziehen und sie als produktiv irritierende Gesprächspartner zu begreifen.

Zeitschrift für Evangelische Ethik
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