Bewertung von dezentralen Kühlsystemen (PECS) im Rahmen des sommerlichen Wärmeschutzes
Zusammenfassung Dezentrale Heiz‐ und Kühlsysteme, auch PECS (Personalised Environmental Control Systems) genannt, ermöglichen die Schaffung eines individuellen thermischen Behaglichkeitsklimas. PECS, die zum Kühlen eingesetzt werden, können in Zeiten sommerlicher Überhitzung den thermischen Komfort erhöhen. Im Beitrag werden Ansätze vorgeschlagen, wie PECS beim Nachweis des sommerlichen Wärmeschutzes berücksichtigt werden können. Hierfür wird die Kompensationstemperaturdifferenz eingeführt, die eine Erhöhung der operativen Temperatur des Raumes beschreibt, bei der unter Verwendung von PECS dasselbe thermische Empfinden erzielt wird. Am Beispiel einer realen mobilen Kühlwand sowie eines (fiktiven) Ventilators werden methodisches Vorgehen und Auswirkungen auf die Nachweisführung erläutert.
Authors
- Mônica Martins Pinto (ORCID: https://orcid.org/0000-0002-8187-1240)
- Sabine Hoffmann (ORCID: https://orcid.org/0000-0001-6781-7718)
- Stefan Spies
Institutions
- University of Kaiserslautern (DE)
Publication Details
- Journal
- Bauphysik
- Published
- 2026-02-01
- DOI
- https://doi.org/10.1002/bapi.70030
- Primary Topic
- Hygrothermal properties of building materials
- Type
- article
- Field-Weighted Citation Impact
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