Vom Fenster zur Ressource – Glas im Wandel zur zirkulären Baukomponente

Abstrakt Glas weist aufgrund seiner energieintensiven Herstellung einen hohen Anteil sogenannter „grauer Energie“ auf und beeinflusst über seine bauphysikalischen Eigenschaften den Energiebedarf von Gebäuden im Betrieb. In Deutschland sind derzeit noch über 150 Mio. Fenstereinheiten mit unbeschichteten Zweifach‐Isoliergläsern verbaut, die in den kommenden Jahren ersetzt werden müssen. Die Aufbereitung, Ertüchtigung und erneute Nutzung ausgebauter Glasscheiben bieten ein erhebliches Potenzial zur Reduktion von CO 2 ‐Emissionen. Der Beitrag untersucht anhand aktueller Fallstudien, wie ein solches Vorgehen technisch umgesetzt werden kann. Zentrale Aspekte sind der Umgang mit der visuellen Qualität und die Bestimmung der Festigkeit ausgebauter Glasscheiben sowie die Herstellung neuer Isolierglaseinheiten unter Verwendung dieser Bestandskomponenten. Die Ergebnisse zeigen, dass Remanufacturing‐Konzepte einen wirksamen Ansatz darstellen, um Materialkreisläufe im Bereich Flachglas zu schließen und Ressourcen zu schonen.

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Publication Details

Journal
Stahlbau
Published
2026-01-20
DOI
https://doi.org/10.1002/stab.70081
Primary Topic
Structural Analysis of Composite Materials
Type
article
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Vom Fenster zur Ressource – Glas im Wandel zur zirkulären Baukomponente

Miriam Schuster, Sebastian Wernli, Hans I. Scholz, Martien Teich
Stahlbau
Structural Analysis of Composite Materials
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Vom Fenster zur Ressource – Glas im Wandel zur zirkulären Baukomponente

Miriam Schuster, Sebastian Wernli, Hans I. Scholz, Martien Teich
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Abstract

Abstrakt Glas weist aufgrund seiner energieintensiven Herstellung einen hohen Anteil sogenannter „grauer Energie“ auf und beeinflusst über seine bauphysikalischen Eigenschaften den Energiebedarf von Gebäuden im Betrieb. In Deutschland sind derzeit noch über 150 Mio. Fenstereinheiten mit unbeschichteten Zweifach‐Isoliergläsern verbaut, die in den kommenden Jahren ersetzt werden müssen. Die Aufbereitung, Ertüchtigung und erneute Nutzung ausgebauter Glasscheiben bieten ein erhebliches Potenzial zur Reduktion von CO 2 ‐Emissionen. Der Beitrag untersucht anhand aktueller Fallstudien, wie ein solches Vorgehen technisch umgesetzt werden kann. Zentrale Aspekte sind der Umgang mit der visuellen Qualität und die Bestimmung der Festigkeit ausgebauter Glasscheiben sowie die Herstellung neuer Isolierglaseinheiten unter Verwendung dieser Bestandskomponenten. Die Ergebnisse zeigen, dass Remanufacturing‐Konzepte einen wirksamen Ansatz darstellen, um Materialkreisläufe im Bereich Flachglas zu schließen und Ressourcen zu schonen.

StahlbauVol. 95(S1)
Darmstadt University of Applied Sciences (DE), Munich University of Applied Sciences (DE), Technische Universität Darmstadt (DE)
Openalex Percentile: Top 82%
Structural Analysis of Composite Materials
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