Physicians in the Ottoman Empire around 1800 according to the descriptions by Ulrich Jasper Seetzen (1767–1811): on doctors, surgeons, and botchers

Der Mediziner und Naturforscher Ulrich Jasper Seetzen (1767–1811) bereiste zwischen 1802 und 18011 mehrere Städte und Regionen des Osmanischen Reiches und führte dabei Tagebücher, in denen er seine naturwissenschaftlichen, völkerkundlichen und alltagsbezogenen Beobachtungen ausführlich niederschrieb. Das von Seetzen gezeichnete Bild der Ärzte untersucht dieser Beitrag hinsichtlich der Darstellung von ‘Eigenem’ und ‘Anderem’ bei den Beschreibungen der europäischen und einheimischen Ärzte. Außerdem betrachtet er die Frage von Wissenstransfer sowie die Rolle Seetzens als Vermittler zwischen verschiedenen Kulturen. Die Studie zeigt die markante Trennlinie zwischen einheimischen und fränkischen Ärzten, Seetzens geringes Wissen über jüdische und muslimische Mediziner sowie die Übertragung der europäischen Typologie von akademischen Doctoren und handwerklichen Heilern auf Ärzte im Osmanischen Reich.

Authors

Publication Details

Journal
Universität Zürich, ZORA
Published
2025-04-30
DOI
https://doi.org/10.5167/uzh-282208
Primary Topic
History of Medicine Studies
Type
article
Field-Weighted Citation Impact
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Physicians in the Ottoman Empire around 1800 according to the descriptions by Ulrich Jasper Seetzen (1767–1811): on doctors, surgeons, and botchers

Natalia Bachour
Universität Zürich, ZORA
History of Medicine Studies
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Physicians in the Ottoman Empire around 1800 according to the descriptions by Ulrich Jasper Seetzen (1767–1811): on doctors, surgeons, and botchers

Natalia Bachour
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Abstract

Der Mediziner und Naturforscher Ulrich Jasper Seetzen (1767–1811) bereiste zwischen 1802 und 18011 mehrere Städte und Regionen des Osmanischen Reiches und führte dabei Tagebücher, in denen er seine naturwissenschaftlichen, völkerkundlichen und alltagsbezogenen Beobachtungen ausführlich niederschrieb. Das von Seetzen gezeichnete Bild der Ärzte untersucht dieser Beitrag hinsichtlich der Darstellung von ‘Eigenem’ und ‘Anderem’ bei den Beschreibungen der europäischen und einheimischen Ärzte. Außerdem betrachtet er die Frage von Wissenstransfer sowie die Rolle Seetzens als Vermittler zwischen verschiedenen Kulturen. Die Studie zeigt die markante Trennlinie zwischen einheimischen und fränkischen Ärzten, Seetzens geringes Wissen über jüdische und muslimische Mediziner sowie die Übertragung der europäischen Typologie von akademischen Doctoren und handwerklichen Heilern auf Ärzte im Osmanischen Reich.

Universität Zürich, ZORA
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