Schulterdystokie. Leitlinie der DGGG, OEGGG und SGGG (S2k-Level, AWMF-Registernummer 015/098, 10/2024)

Ziel Offizielle Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (ÖGGG) und der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG). Die Schulterdystokie ist eine seltene, aber gefürchtete Komplikation bei der Geburt mit potenziell weitreichenden medizinischen Konsequenzen für Mutter und Kind. Ziel dieser Leitlinie ist es, die Prozesse zur individuellen Lösung der Schulterdystokie zu standardisieren, innerhalb derer das geburtshilfliche Handeln dem derzeitigen Stand der Wissenschaft und der aktuellen klinischen Praxis entspricht. Insbesondere soll unterstrichen werden, dass das Ereignis Schulterdystokie und die damit verbundenen Komplikationen – auch bei noch so guter medizinischer Betreuung – nicht vollständig vermeidbar bzw. beherrschbar sind. Methoden Diese S2k-Leitlinie wurde durch einen strukturierten Konsens von repräsentativen Mitgliedern verschiedener Professionen im Auftrag des Leitlinienprogramms der DGGG, OEGGG und SGGG entwickelt. Empfehlungen Die Leitlinie gibt Empfehlungen zu Definition und Diagnosestellung, Epidemiologie, Risikofaktoren und Prävention, Logistik, Maßnahmen bei Schulterdystokie inkl. eines Handlungsalgorithmus, Komplikationen, Dokumentation, Debriefing und forensischen Aspekten, Schulung, Training und Simulation sowie der Nachbesprechung der Schulterdystokie.

Authors

Publication Details

Journal
Universität Zürich, ZORA
Published
2025-06-01
DOI
https://doi.org/10.5167/uzh-281459
Primary Topic
Preterm Birth and Chorioamnionitis
Type
article
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Schulterdystokie. Leitlinie der DGGG, OEGGG und SGGG (S2k-Level, AWMF-Registernummer 015/098, 10/2024)

Peter Jakubowski, Christian Bamberg, S Seeger, Claudius Fazelnia et al.
Universität Zürich, ZORA
Preterm Birth and Chorioamnionitis
article

Schulterdystokie. Leitlinie der DGGG, OEGGG und SGGG (S2k-Level, AWMF-Registernummer 015/098, 10/2024)

Peter Jakubowski, Christian Bamberg, S Seeger, Claudius Fazelnia, Ioannis Kyvernitakis, Wolf Lütje, Gerhard Bogner, Harald Abele, Luise Janning, Anke Reitter, Laila Springer, Axel Valet, Anne Heihoff-Klose, Amr Sherif Hamza, Peggy Seehafer, Andrea Köbke, Julia Jückstock, Nina Kimmich, Frank Reister, Katharina Desery, Stephanie Wallwiener
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Abstract

Ziel Offizielle Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG), der Österreichischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (ÖGGG) und der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG). Die Schulterdystokie ist eine seltene, aber gefürchtete Komplikation bei der Geburt mit potenziell weitreichenden medizinischen Konsequenzen für Mutter und Kind. Ziel dieser Leitlinie ist es, die Prozesse zur individuellen Lösung der Schulterdystokie zu standardisieren, innerhalb derer das geburtshilfliche Handeln dem derzeitigen Stand der Wissenschaft und der aktuellen klinischen Praxis entspricht. Insbesondere soll unterstrichen werden, dass das Ereignis Schulterdystokie und die damit verbundenen Komplikationen – auch bei noch so guter medizinischer Betreuung – nicht vollständig vermeidbar bzw. beherrschbar sind. Methoden Diese S2k-Leitlinie wurde durch einen strukturierten Konsens von repräsentativen Mitgliedern verschiedener Professionen im Auftrag des Leitlinienprogramms der DGGG, OEGGG und SGGG entwickelt. Empfehlungen Die Leitlinie gibt Empfehlungen zu Definition und Diagnosestellung, Epidemiologie, Risikofaktoren und Prävention, Logistik, Maßnahmen bei Schulterdystokie inkl. eines Handlungsalgorithmus, Komplikationen, Dokumentation, Debriefing und forensischen Aspekten, Schulung, Training und Simulation sowie der Nachbesprechung der Schulterdystokie.

Universität Zürich, ZORA
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