Gare Maritime, Brüssel: Reversible Stahlleichtbaufassaden
Abstrakt Die Notwendigkeit, Gebäude nachhaltig zu planen, zu bauen und zu nutzen, ist unbestritten. Wenn es jedoch um die praktische Umsetzung geht, ist vieles im Fluss. Die Revitalisierung des Brüsseler Gare Maritimes ist ein vorbildliches Beispiel dafür, wie nachhaltiges Bauen gelingen kann. Bei der Gestaltung der neuen Pavillons im Gare Maritime durch Neutelings Riedijk Architects spielte die Zirkularität der verwendeten Materialien eine wesentliche Rolle. Ziel war es, eine Architektur zu schaffen, die nicht nur die historische Struktur respektiert, sondern auch zukunftsweisend in Bezug auf Nachhaltigkeit und Anpassungsfähigkeit ist. Die Entscheidung für eine leichte Stahlkonstruktion für die Fassaden war in diesem doppelten Bestreben verwurzelt. Die insgesamt 20 großflächigen Glasfassaden an den Giebelseiten der Pavillons, jeweils mit einer Fläche von 215 m 2 , wurden als freitragende, funktional unabhängige und reversible Stahlleichtbaukonstruktionen aus dem Stahlsystem Jansen VISS‐Fassade errichtet.
Authors
- Ron Jacobs
- Anne Marie Ring
Institutions
- Janssen (France) (FR)
- München Klinik (DE)
Publication Details
- Journal
- Stahlbau
- Published
- 2026-01-15
- DOI
- https://doi.org/10.1002/stab.70080
- Primary Topic
- Civil and Structural Engineering Research
- Type
- article
- Field-Weighted Citation Impact
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