Reducing Token Usage of Software Engineering Agents

Auf LLMs basierende Agenten werden zunehmend eingesetzt, um Aufgaben in der Softwareentwicklung, wie die Behebung von Bugs oder die Implementierung neuer Funktionen, zu automatisieren. Solche Systeme müssen Informationen aus großen Code-Repositorien verarbeiten, wodurch ihr Arbeitskontext schnell anwächst. Ein langer Kontext ist jedoch teuer und kann die Modellleistung beeinträchtigen, da LLMs Schwierigkeiten haben, irrelevante Informationen zu ignorieren. Diese Arbeit untersucht Strategien zur Reduktion der Kontextgröße und damit des Tokenverbrauchs in Agenten für die Softwareentwicklung, bei möglichst geringem Einfluss auf die Performanz. Eine Voranalyse zeigt, dass Code-Tokens den größten Anteil des gesamten Tokenverbrauchs im gewählten Setup ausmachen. Aus diesem Grund schlagen wir vor, eine Reihe von Code-Minifikationstransformationen anzuwenden, die nicht essenzielle lexikalische Elemente entfernen oder verkürzen, ohne die Programmsemantik zu verändern. Die vorgeschlagenen Transformationen werden in einen Agenten für die Softwareentwicklung integriert und systematisch auf der SWE-bench Verified Benchmark, unter Verwendung von GPT-4.1 und GPT-5-mini, evaluiert. Die Experimente zeigen, dass Minifikation den durchschnittlichen Eingabe-Tokenverbrauch um 42% reduziert, bei einem Leistungsverlust von lediglich 12%. Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass einfache Code-Transformationen erhebliche Effizienzgewinne bei gleichzeitig hoher Leistungsfähigkeit ermöglichen und somit einen vielversprechenden Ansatz für kosteneffizientere Agenten darstellen.

Authors

Institutions

Publication Details

Journal
reposiTUm (TU Wien)
Published
2025-12-01
DOI
https://doi.org/10.34726/hss.2025.136382
Primary Topic
Software Engineering Research
Type
article
Field-Weighted Citation Impact
0.00
Controls
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article

Reducing Token Usage of Software Engineering Agents

Nicolas Hrubec
reposiTUm (TU Wien)
Software Engineering Research
article

Reducing Token Usage of Software Engineering Agents

Nicolas Hrubec
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Abstract

Auf LLMs basierende Agenten werden zunehmend eingesetzt, um Aufgaben in der Softwareentwicklung, wie die Behebung von Bugs oder die Implementierung neuer Funktionen, zu automatisieren. Solche Systeme müssen Informationen aus großen Code-Repositorien verarbeiten, wodurch ihr Arbeitskontext schnell anwächst. Ein langer Kontext ist jedoch teuer und kann die Modellleistung beeinträchtigen, da LLMs Schwierigkeiten haben, irrelevante Informationen zu ignorieren. Diese Arbeit untersucht Strategien zur Reduktion der Kontextgröße und damit des Tokenverbrauchs in Agenten für die Softwareentwicklung, bei möglichst geringem Einfluss auf die Performanz. Eine Voranalyse zeigt, dass Code-Tokens den größten Anteil des gesamten Tokenverbrauchs im gewählten Setup ausmachen. Aus diesem Grund schlagen wir vor, eine Reihe von Code-Minifikationstransformationen anzuwenden, die nicht essenzielle lexikalische Elemente entfernen oder verkürzen, ohne die Programmsemantik zu verändern. Die vorgeschlagenen Transformationen werden in einen Agenten für die Softwareentwicklung integriert und systematisch auf der SWE-bench Verified Benchmark, unter Verwendung von GPT-4.1 und GPT-5-mini, evaluiert. Die Experimente zeigen, dass Minifikation den durchschnittlichen Eingabe-Tokenverbrauch um 42% reduziert, bei einem Leistungsverlust von lediglich 12%. Diese Ergebnisse verdeutlichen, dass einfache Code-Transformationen erhebliche Effizienzgewinne bei gleichzeitig hoher Leistungsfähigkeit ermöglichen und somit einen vielversprechenden Ansatz für kosteneffizientere Agenten darstellen.

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