Glokalisierte Produktionsverlagerung
Abstract Die Verbindung globaler Wettbewerbsfähigkeit und lokaler Anpassungsfähigkeit erlangt für Unternehmen zunehmend an Relevanz, insbesondere für die Ausrichtung der Produktion und für das Supply-Chain-Management. Der Fokus liegt auf der Glokalisierung, um auf geopolitische Unsicherheiten, technologische Entwicklungen und unterschiedliche Marktbedingungen flexibel reagieren zu können. Eine strategische Herangehensweise umfasst die Wahl des Produktionsstandortes, die Art der Verlagerung, die Lieferkettenstruktur und die Versorgung kritischer Ressourcen sowie die Ausrichtung auf lokale oder globale Absatzmärkte. Durch eine strukturierte Analyse dieser Faktoren können Unternehmen maßgeschneiderte Strategien entwickeln, um die komplexen Wechselwirkungen zwischen globalen und lokalen Anforderungen zu meistern. Das Resultat ist eine gesteigerte Resilienz gegenüber externen Einflüssen sowie eine erhöhte Wettbewerbsfähigkeit und Effizienz.
Authors
- Eduardo Colangelo (ORCID: https://orcid.org/0000-0002-8786-8106)
- Celine Letzgus
Institutions
- Fraunhofer Institute for Manufacturing Engineering and Automation (DE)
Publication Details
- Journal
- Zeitschrift für wirtschaftlichen Fabrikbetrieb
- Published
- 2025-12-20
- DOI
- https://doi.org/10.1515/zwf-2025-1154
- Primary Topic
- Supply Chain Resilience and Risk Management
- Type
- article
- Field-Weighted Citation Impact
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