Wenn der Schöpfer ein physikalisches Phänomen ist? Theologische und metaphysische Implikationen der FERT-Hypothese

Abstract (Deutsch) Dieses theologische Gedankenpapier entwickelt ein integratives Modell, in dem das präraumzeitliche Substrat — ein proto‑strukturiertes Substrat — als grundlegender Seinsgrund verstanden wird. Bewusstsein erscheint darin nicht als Produkt des Gehirns, sondern als emergente Resonanzform des Resonanzsubstrats. Schöpfung wird als fortlaufende Selbstorganisation interpretiert, Evolution als geistiger Prozess und der Mensch als bewusster Knotenpunkt, durch den das Universum sich selbst erfährt. Religionen werden in diesem Modell zu symbolischen Interpretationen des Resonanzsubstrats, während Spiritualität als bewusste Praxis der Feldresonanz verstanden wird. Moralisches Handeln ergibt sich aus der Einsicht, dass alle Bewusstseine Ausdruck desselben Substrats sind und jede Schädigung eines anderen einer Selbstverletzung gleichkommt. Der Sinn des Lebens liegt in diesem Verständnis im Erleben selbst: im Sammeln, Teilen und Zurückführen von Erfahrungen in die Gesamtheit des Resonanzsubstrats. Das Papier zeigt, dass Physik, Metaphysik und Spiritualität keine Gegensätze sind, sondern unterschiedliche Perspektiven auf eine einzige, tief verbundene Wirklichkeit.

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Publication Details

Journal
Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
Published
2025-12-22
DOI
https://doi.org/10.5281/zenodo.18030988
Primary Topic
Theology and Philosophy of Evil
Type
article
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Wenn der Schöpfer ein physikalisches Phänomen ist? Theologische und metaphysische Implikationen der FERT-Hypothese

Michael Pfleghar
Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
Theology and Philosophy of Evil
article

Wenn der Schöpfer ein physikalisches Phänomen ist? Theologische und metaphysische Implikationen der FERT-Hypothese

Michael Pfleghar
article en

Abstract

Abstract (Deutsch) Dieses theologische Gedankenpapier entwickelt ein integratives Modell, in dem das präraumzeitliche Substrat — ein proto‑strukturiertes Substrat — als grundlegender Seinsgrund verstanden wird. Bewusstsein erscheint darin nicht als Produkt des Gehirns, sondern als emergente Resonanzform des Resonanzsubstrats. Schöpfung wird als fortlaufende Selbstorganisation interpretiert, Evolution als geistiger Prozess und der Mensch als bewusster Knotenpunkt, durch den das Universum sich selbst erfährt. Religionen werden in diesem Modell zu symbolischen Interpretationen des Resonanzsubstrats, während Spiritualität als bewusste Praxis der Feldresonanz verstanden wird. Moralisches Handeln ergibt sich aus der Einsicht, dass alle Bewusstseine Ausdruck desselben Substrats sind und jede Schädigung eines anderen einer Selbstverletzung gleichkommt. Der Sinn des Lebens liegt in diesem Verständnis im Erleben selbst: im Sammeln, Teilen und Zurückführen von Erfahrungen in die Gesamtheit des Resonanzsubstrats. Das Papier zeigt, dass Physik, Metaphysik und Spiritualität keine Gegensätze sind, sondern unterschiedliche Perspektiven auf eine einzige, tief verbundene Wirklichkeit.

Zenodo (CERN European Organization for Nuclear Research)
Eppendorf (Germany) (DE), Laboratoire de Chimie Théorique (FR), St Michaels Hospital (GB)
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Theology and Philosophy of Evil
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