Diversification across the Australian Monsoonal Tropics

In dieser Arbeit, konzentrierte ich mich auf vier Arten australischer Skinke der Gattung Cryptoblepharus und nutzte genomische Ansätze, um ihre Diversifizierung zu untersuchen. In Kapitel I habe ich zusammengefasst, wie sich verändernde klimatische Bedingungen auf die Diversität von Ektothermen auswirken können und wie die Ausweitung genomischer Ressourcen genutzt werden kann, um die demografische Geschichte dieser relativ wenig erforschten Gruppen zu untersuchen. In Kapitel II untersuchte ich die demografische Geschichte von zwei Baum- und zwei Felsspezialisten und fragte, inwiefern ihre Populationsgeschichte durch vergangene Klima- und Habitatspezialisierung geformt wurde. Die Studie zeigte eine idiosynkratische phylogeografische Struktur zwischen Arten. Vorläufige demografische Modelle deuteten darauf hin, dass die Populationen von Felsspezialisten im Durchschnitt relativ konstant blieben, während die demografische Geschichte von Baumspezialisten Hinweise auf eine Ausweitung der Populationen zeigte. In Kapitel III konzentrierte ich mich auf eine der vier Arten und nutzte diese als empirische Fallstudie, um Methoden der genetischen Artabgrenzung und Methoden demografischer Inferenz zu vergleichen. Die demografischen Modellierungen unterstützten Szenarien mit Genfluss zwischen den betrachteten Linien. Während heuristische Ansätze die betrachteten Linien am populationsnahen Ende Artbildungs-Kontinuums einordneten, kategorisierten genetische Ansätze zur Artenabgrenzung jede Linie durchweg als eigenständige Art. Die Diskrepanz zwischen diesen unterschiedlichen Ansätzen verdeutlicht die große Herausforderung bei der Bewertung von Artgrenzen unter Verwendung verschiedener Daten und Methoden und unterstreicht die komplexe Natur des Artbildungsprozesses. Zukünftige Forschung sollte sich auf die Verbesserung der Stichprobenerhebung auf Bevölkerungsebene für dieses System konzentrieren sowie auf die Integration ökologischer, physiologischer und umweltbezogener Daten.

Publication Details

Journal
edoc Publication server (Humboldt University of Berlin)
Published
2025-12-18
DOI
https://doi.org/10.18452/35506
Primary Topic
Genetic diversity and population structure
Type
article
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Diversification across the Australian Monsoonal Tropics

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Genetic diversity and population structure
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Diversification across the Australian Monsoonal Tropics

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Abstract

In dieser Arbeit, konzentrierte ich mich auf vier Arten australischer Skinke der Gattung Cryptoblepharus und nutzte genomische Ansätze, um ihre Diversifizierung zu untersuchen. In Kapitel I habe ich zusammengefasst, wie sich verändernde klimatische Bedingungen auf die Diversität von Ektothermen auswirken können und wie die Ausweitung genomischer Ressourcen genutzt werden kann, um die demografische Geschichte dieser relativ wenig erforschten Gruppen zu untersuchen. In Kapitel II untersuchte ich die demografische Geschichte von zwei Baum- und zwei Felsspezialisten und fragte, inwiefern ihre Populationsgeschichte durch vergangene Klima- und Habitatspezialisierung geformt wurde. Die Studie zeigte eine idiosynkratische phylogeografische Struktur zwischen Arten. Vorläufige demografische Modelle deuteten darauf hin, dass die Populationen von Felsspezialisten im Durchschnitt relativ konstant blieben, während die demografische Geschichte von Baumspezialisten Hinweise auf eine Ausweitung der Populationen zeigte. In Kapitel III konzentrierte ich mich auf eine der vier Arten und nutzte diese als empirische Fallstudie, um Methoden der genetischen Artabgrenzung und Methoden demografischer Inferenz zu vergleichen. Die demografischen Modellierungen unterstützten Szenarien mit Genfluss zwischen den betrachteten Linien. Während heuristische Ansätze die betrachteten Linien am populationsnahen Ende Artbildungs-Kontinuums einordneten, kategorisierten genetische Ansätze zur Artenabgrenzung jede Linie durchweg als eigenständige Art. Die Diskrepanz zwischen diesen unterschiedlichen Ansätzen verdeutlicht die große Herausforderung bei der Bewertung von Artgrenzen unter Verwendung verschiedener Daten und Methoden und unterstreicht die komplexe Natur des Artbildungsprozesses. Zukünftige Forschung sollte sich auf die Verbesserung der Stichprobenerhebung auf Bevölkerungsebene für dieses System konzentrieren sowie auf die Integration ökologischer, physiologischer und umweltbezogener Daten.

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