Advocacy für Klimagerechtigkeit
Zusammenfassung Der Beitrag geht der Frage nach, warum Advocacy konstitutiv ist für das Selbstverständnis vieler Christ:innen, die sich für ökologisch-soziale Anliegen im Kontext der globalen Klimaerhitzung einsetzen. In einem ersten Schritt werden die hierfür zentralen gerechtigkeitstheoretischen Herausforderungen nachgezeichnet, um daran in einem zweiten Schritt festzumachen, worin mögliche Advocacy-Elemente zivilgesellschaftlichen Engagements liegen. In einem dritten Schritt wird unter Rückgriff auf den theologischen Topos der »Option für die Armen« die hohe Anschlussfähigkeit von Advocacy an katholische Identität und Ekklesiologie begründet, um abschließend anhand einiger ausgewählter Beispiele zu illustrieren, wie sich dies in Positionen des kirchlichen Lehramts und in der Praxis katholischer Akteure (mit besonderem Fokus auf Deutschland) zeigt.
Institutions
- München Klinik (DE)
- Ludwig-Maximilians-Universität München (DE)
Publication Details
- Journal
- Berliner Theologische Zeitschrift
- Published
- 2025-06-01
- DOI
- https://doi.org/10.1515/bthz-2025-0010
- Primary Topic
- Religion, Ecology, and Ethics
- Type
- article
- Field-Weighted Citation Impact
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