Digital Advocacy for the Least
Zusammenfassung Fürsprachepraktiken und Medienkulturen – besonders die digitale Transformation öffentlicher Kommunikation – sind grundlegend miteinander verwoben. Um diesen Zusammenhang theologisch-ethisch und vor dem Hintergrund postkolonialer Kritik zu reflektieren, entwickelt dieser Artikel zunächst ein Modell der Fürsprache, das die praktische Spannung von Rückbindung der Fürsprache und deren Freiheit sichtbar macht. Aus den theologischen Perspektiven von Dietrich Bonhoeffer, Dorothee Sölle und Wolfgang Huber werden dann Orientierungen entwickelt, etwa an Reziprozität und an Offenheit. Im Rahmen dieser Orientierungen werden besonders relevante Tendenzen der digitalen Transformation – die Dynamisierung von Rollen, Personalisierung und Automatisierung – reflektiert. Das macht deren Ambivalenzen offensichtlich: Digitale Medien sind sowohl eine Chance als auch ein Risiko für bessere Fürsprache.
Institutions
- Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (DE)
Publication Details
- Journal
- Berliner Theologische Zeitschrift
- Published
- 2025-06-01
- DOI
- https://doi.org/10.1515/bthz-2025-0013
- Primary Topic
- Media, Religion, Digital Communication
- Type
- article
- Field-Weighted Citation Impact
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