Eudaimonic Well-Being in the Work Context: Can Mindfulness-Based Interventions Foster Flow Experience and Work Engagement?

Achtsamkeit birgt großes Potenzial zur Förderung von Flow und Work Engagement als Indikatoren des eudaimonischen Wohlbefindens am Arbeitsplatz. Basierend auf der Theorie Mindfulness-to-Meaning ermöglicht Achtsamkeit eine positiv-konnotierte und funktionale Bewertung von Aufgaben sowie Situationen, indem sie die wahrgenommene Übereinstimmung mit persönlichen Interessen oder Werten verbessert und ein akzeptierendes Verständnis der Situation und anderer Personen fördert. Um die Effizienz achtsamkeits-basierter Interventionen zur Förderung des eudaimonischen Wohlbefindens zu untersuchen, habe ich die Mindfulness-to-Meaning Theorie mit Annahmen anderer Theorien erweitert und drei (quasi-) experimentelle Studien durchgeführt. Basierend auf dem Transaktionalen Modell zu Stress und Flow ergab eine Wochenbuchstudie mit 91 Teilnehmenden, von denen die Hälfte ein achtsamkeitsbasiertes Stressbewältigungsprogramm über acht Wochen absolvierte, dass ein Anstieg von Achtsamkeit positiv mit einem Anstieg im Flow Erleben sowie einer Abnahme im Stresserleben zusammenhängt. Diese Zusammenhänge wurden durch das individuelle Maß an emotionaler Erschöpfung verstärkt. Basierend auf der Persönlichkeitssysteminteraktions-Theorie wurde zudem eine Tagebuchstudie mit 78 Teilnehmenden über zehn Tage durchgeführt. Diese zeigte, dass eine morgendliche Meditation im Vergleich zu einer inaktiven Kontrollgruppe die autonome Selbstregulation fördert und die anstrengende Selbstkontrolle reduziert, was zu einem gesteigerten Flow Erleben bei der Arbeit und einer verbesserten subjektiven Vitalität nach der Arbeit führt. Die zuletzt durchgeführte Tagebuchstudie mit 64 Teilnehmern über zehn Tage zeigte, dass eine Abendmeditation im Vergleich zu einer aktiven Kontrollgruppe die Perspektivübernahe am nächsten Tag fördert sowie anschließend Work Engagement und die Leistung. Insgesamt legen die Ergebnisse nahe, dass achtsamkeitsbasierte Interventionen vielversprechend sind, um eudaimonisches Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu fördern.

Publication Details

Journal
Bergische Universität Wuppertal
Published
2025-11-14
DOI
https://doi.org/10.25926/buw/0-915
Primary Topic
Mindfulness and Compassion Interventions
Type
article
Field-Weighted Citation Impact
0.00
Controls
|||
ALL TIME
JAN
FEB
MAR
APR
MAY
JUN
JUL
AUG
SEP
OCT
article

Eudaimonic Well-Being in the Work Context: Can Mindfulness-Based Interventions Foster Flow Experience and Work Engagement?

Bergische Universität Wuppertal
Mindfulness and Compassion Interventions
article

Eudaimonic Well-Being in the Work Context: Can Mindfulness-Based Interventions Foster Flow Experience and Work Engagement?

article en

Abstract

Achtsamkeit birgt großes Potenzial zur Förderung von Flow und Work Engagement als Indikatoren des eudaimonischen Wohlbefindens am Arbeitsplatz. Basierend auf der Theorie Mindfulness-to-Meaning ermöglicht Achtsamkeit eine positiv-konnotierte und funktionale Bewertung von Aufgaben sowie Situationen, indem sie die wahrgenommene Übereinstimmung mit persönlichen Interessen oder Werten verbessert und ein akzeptierendes Verständnis der Situation und anderer Personen fördert. Um die Effizienz achtsamkeits-basierter Interventionen zur Förderung des eudaimonischen Wohlbefindens zu untersuchen, habe ich die Mindfulness-to-Meaning Theorie mit Annahmen anderer Theorien erweitert und drei (quasi-) experimentelle Studien durchgeführt. Basierend auf dem Transaktionalen Modell zu Stress und Flow ergab eine Wochenbuchstudie mit 91 Teilnehmenden, von denen die Hälfte ein achtsamkeitsbasiertes Stressbewältigungsprogramm über acht Wochen absolvierte, dass ein Anstieg von Achtsamkeit positiv mit einem Anstieg im Flow Erleben sowie einer Abnahme im Stresserleben zusammenhängt. Diese Zusammenhänge wurden durch das individuelle Maß an emotionaler Erschöpfung verstärkt. Basierend auf der Persönlichkeitssysteminteraktions-Theorie wurde zudem eine Tagebuchstudie mit 78 Teilnehmenden über zehn Tage durchgeführt. Diese zeigte, dass eine morgendliche Meditation im Vergleich zu einer inaktiven Kontrollgruppe die autonome Selbstregulation fördert und die anstrengende Selbstkontrolle reduziert, was zu einem gesteigerten Flow Erleben bei der Arbeit und einer verbesserten subjektiven Vitalität nach der Arbeit führt. Die zuletzt durchgeführte Tagebuchstudie mit 64 Teilnehmern über zehn Tage zeigte, dass eine Abendmeditation im Vergleich zu einer aktiven Kontrollgruppe die Perspektivübernahe am nächsten Tag fördert sowie anschließend Work Engagement und die Leistung. Insgesamt legen die Ergebnisse nahe, dass achtsamkeitsbasierte Interventionen vielversprechend sind, um eudaimonisches Wohlbefinden am Arbeitsplatz zu fördern.

Bergische Universität Wuppertal
Reduced inequalities
Openalex Percentile: Top 32%
Mindfulness and Compassion Interventions
AI Navigator

Ask Laika to Summarize, Analyze, and Connect papers live on the map.

Summarize Papers & Methodologies

Extract key findings, datasets, and comparative methods across publications.

Benchmark Rankings & Visual Analytics

Rank top research institutions, authors, funders, topics, and journals by Field-Weighted Citation Impact (FWCI) and paper volume with instant charts.

Connect Distant Disciplines

Bridge topological clusters on the map to find hidden collaborative intersections.