PFAS balance of an Austrian river

Diese Masterarbeit untersuchte die Fracht verschiedener PFAS-Parameter – darunter PFBA, PFHxA, PFHpA, PFOA, PFNA, PFOS, PFBS, PFHxS, 6:2 FTS und PFPeA –die über Punktquellen und diffuse Pfade im Einzugsgebiet der Raab, einem Fluss in Österreich, im Zietraum 2022 bis 2024 freigesetzt wurden. Ziel der Studie war es,basierend auf einem mehrstufigen Ansatz, die wichtigsten Quellen und Pfade zu identifizieren und zu quantifizieren, die zur PFAS-Belastung des Flusses beitragen.Hierfür wurden Daten zu den Konzentrationen der PFAS-Parameter an einer Messstelle des Flusses, die in den Jahren 2022 bis 2024 erhoben wurden,herangezogen. Zusätzlich wurden Proben an den Auslässen einzelner ausgewählter Teileinzugsgebiete genommen, die als Analyseeinheiten für die Massenbilanz dienten.Zur Berechnung der aus Punktquellen stammenden Emissionen wurden Konzentrationsdaten von 21 kommunalen und industriellen Kläranlagen entlang des Flusses in den Jahren 2023 und 2024 herangezogen. Um den Einfluss diffuser Pfade auf den Fluss besser zu verstehen, wurden verschiedene diffuse Pfade – wie Grundwasser und Oberflächenabfluss aus nicht urbanen Gebieten – quantitativ bewertet. Da es keine direkte Methode zur Berechnung der Frachten aus verschiedenen diffusen Pfaden in urbanen Gebieten gibt, wurden diese als zusammengefasster diffuser Pfad betrachtet, der als als „Diffuser Eintrag aus Ballungszentern“ bezeichnet und für die Modellkalibrierung verwendet wurde.Anschließend wurden die Immissionen und Gesamtemissionen jedes PFAS-Parameters am Auslass jeder Analyseeinheiten mit Hilfe des Nash-Sutcliffe-Effizienztests (NSE) verglichen, um die Modellgüte zu bewerten.Die Ergebnisse zeigen, dass die Emissionen aus kommunalen Kläranlagen die direkten industriellen Einleitungen übertreffen. Die Frachten aus diffusen Pfaden sind für alle PFAS-Parameter höher als jene aus Punktquellen, mit Ausnahme von PFPeA,das ausschließlich Punktquellen zugeschrieben wird. Darüber hinaus führte die unzureichende Datenqualität zu erheblicher Unsicherheit bei der Quantifizierung der aus Grundwasser und Oberflächenabfluss aus nicht urbanen Gebieten stammenden Frachten. Die Emissionen aus den diffusen Eintrag aus Ballungszentren wiesen deutliche Unterschiede zwischen den PFAS-Parametern auf – von null bei PFNA undPFHxA bis zu 75 % bei PFOS. Zudem tragen PFPeA, PFNA, 6:2 FTS und PFOS am stärksten zur Flussbelastung bei und stammen jeweils aus Punktquellen,Grundwasser, nicht-urbanem Oberflächenabfluss und diffusen urbanen Pfaden.

Institutions

Publication Details

Journal
reposiTUm (TU Wien)
Published
2025-10-01
DOI
https://doi.org/10.34726/hss.2025.117080
Primary Topic
Per- and polyfluoroalkyl substances research
Type
article
Field-Weighted Citation Impact
0.00
Controls
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PFAS balance of an Austrian river

reposiTUm (TU Wien)
Per- and polyfluoroalkyl substances research
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Abstract

Diese Masterarbeit untersuchte die Fracht verschiedener PFAS-Parameter – darunter PFBA, PFHxA, PFHpA, PFOA, PFNA, PFOS, PFBS, PFHxS, 6:2 FTS und PFPeA –die über Punktquellen und diffuse Pfade im Einzugsgebiet der Raab, einem Fluss in Österreich, im Zietraum 2022 bis 2024 freigesetzt wurden. Ziel der Studie war es,basierend auf einem mehrstufigen Ansatz, die wichtigsten Quellen und Pfade zu identifizieren und zu quantifizieren, die zur PFAS-Belastung des Flusses beitragen.Hierfür wurden Daten zu den Konzentrationen der PFAS-Parameter an einer Messstelle des Flusses, die in den Jahren 2022 bis 2024 erhoben wurden,herangezogen. Zusätzlich wurden Proben an den Auslässen einzelner ausgewählter Teileinzugsgebiete genommen, die als Analyseeinheiten für die Massenbilanz dienten.Zur Berechnung der aus Punktquellen stammenden Emissionen wurden Konzentrationsdaten von 21 kommunalen und industriellen Kläranlagen entlang des Flusses in den Jahren 2023 und 2024 herangezogen. Um den Einfluss diffuser Pfade auf den Fluss besser zu verstehen, wurden verschiedene diffuse Pfade – wie Grundwasser und Oberflächenabfluss aus nicht urbanen Gebieten – quantitativ bewertet. Da es keine direkte Methode zur Berechnung der Frachten aus verschiedenen diffusen Pfaden in urbanen Gebieten gibt, wurden diese als zusammengefasster diffuser Pfad betrachtet, der als als „Diffuser Eintrag aus Ballungszentern“ bezeichnet und für die Modellkalibrierung verwendet wurde.Anschließend wurden die Immissionen und Gesamtemissionen jedes PFAS-Parameters am Auslass jeder Analyseeinheiten mit Hilfe des Nash-Sutcliffe-Effizienztests (NSE) verglichen, um die Modellgüte zu bewerten.Die Ergebnisse zeigen, dass die Emissionen aus kommunalen Kläranlagen die direkten industriellen Einleitungen übertreffen. Die Frachten aus diffusen Pfaden sind für alle PFAS-Parameter höher als jene aus Punktquellen, mit Ausnahme von PFPeA,das ausschließlich Punktquellen zugeschrieben wird. Darüber hinaus führte die unzureichende Datenqualität zu erheblicher Unsicherheit bei der Quantifizierung der aus Grundwasser und Oberflächenabfluss aus nicht urbanen Gebieten stammenden Frachten. Die Emissionen aus den diffusen Eintrag aus Ballungszentren wiesen deutliche Unterschiede zwischen den PFAS-Parametern auf – von null bei PFNA undPFHxA bis zu 75 % bei PFOS. Zudem tragen PFPeA, PFNA, 6:2 FTS und PFOS am stärksten zur Flussbelastung bei und stammen jeweils aus Punktquellen,Grundwasser, nicht-urbanem Oberflächenabfluss und diffusen urbanen Pfaden.

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