Wer spielt wie? – Eine interdisziplinäre Metaanalyse der diversen Motivationsfaktoren hinter dem menschlichen Bedürfnis zur Teilnahme an Spielaktivitäten
Spiele dienen einerseits rein freizeitlichen Bestimmungen wie Zerstreuung, Unterhaltung und Belustigung, widmen sich andererseits aber auch den handfesteren Themen der Selbstverbesserung, Selbstbestätigung oder Selbstfindung. Dabei verspüren nicht alle Menschen gleichermaßen Motivation, in den unterschiedlichen Bereichen aktiv zu sein. Persönliche Vorlieben, geistige Prädispositionen und die persönlichkeitsprägende Lebensgeschichte sind wichtige Faktoren bei der Ausprägung der eigenen spielerischen Vorlieben. Diese manigfaltigen Herangehensweisen an das Thema Spiele werden im Rahmen der vorliegenden Metarecherche untersucht und unter der Fragestellung „Wer spielt wie?“ Gemeinsamkeiten zwischen den Veröffentlichungen der wissenschaftlichen Disziplinen Psychologie, Informatik, Game Science und Sozialwissenschaften ergründet. Übergreifend über verschiedene Wissenschaftsbereiche hinweg können so Kernfaktoren zur Identifizierung und Charakterisierung bestimmter Menschengruppen erschlossen und für die Bildung von vielschichten Personas herangezogen werden. Hierbei findet zunächst eine Recherche in die Breite statt, um generelle Methoden zur Kategorisierung spielrelevanten Verhaltens auf einer allgemeinen geisteswissenschaftlichen Ebene zu ergründen. Die Ergebnisse dieser umfassenden Literaturanalyse können zukünftig beispielsweise bei der Umsetzung von auf den entstandenen Personas basierenden Spielmechaniken in auf Experimentalziele und erweiterte Forschungsfragen ausgerichteten (Video)spielen genutzt werden.
Publication Details
- Journal
- OJS
- Published
- 2025-11-04
- DOI
- https://doi.org/10.14464/ess.v9i13.935
- Primary Topic
- Persona Design and Applications
- Type
- article
- Field-Weighted Citation Impact
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