China’s landless peasants and the role of state-led rural urbanization: Narratives, meaning making, and the puzzle of social stability

Als integraler Bestandteil von Chinas komprimierter Modernisierung haben Prozesse der staatlich gelenkten ländlichen Urbanisierung mittels Landenteignung und Land-Stadt-Umsiedlung das Leben der chinesischen Landbevölkerung in nie dagewesener Weise verändert. Dies hat zu unterschiedlichen, oft nachteiligen Auswirkungen für die betroffenen Menschen – Chinas "landlose Bauern" – sowie zur Konstruktion divergierender Narrative über die Rolle der staatlichen Maßnahmen für sie geführt. Um eine bislang fehlende Perspektive in die bestehende Forschung einzubringen, rekonstruiert Isabel Heger-Laube die Rolle der erlebten Veränderungen aus den Narrativen der landlosen Bauern selbst, wobei sie sich auf die "großen" und "kleinen" Geschichten stützt, die durch Feldforschung in der Modell-Kleinstadt Huaming in Tianjins Dongli-Bezirk gesammelt wurden. Indem sie das Augenmerk auf die subjektiven Sinngebungsprozesse der einfachen Bevölkerung richtet, relativiert die vorliegende Studie nicht nur objektive Assessments und persistente narrative Tendenzen, sondern wirft auch ein neues Licht auf das Puzzle der sozialen Stabilität im Kontext groß angelegter, staatlich initiierter Transformationen im gegenwärtigen China

Publication Details

Published
2024-12-09
DOI
https://doi.org/10.25972/wup-978-3-95826-265-2
Primary Topic
China's Socioeconomic Reforms and Governance
Type
article
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China’s landless peasants and the role of state-led rural urbanization: Narratives, meaning making, and the puzzle of social stability

China's Socioeconomic Reforms and Governance
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Abstract

Als integraler Bestandteil von Chinas komprimierter Modernisierung haben Prozesse der staatlich gelenkten ländlichen Urbanisierung mittels Landenteignung und Land-Stadt-Umsiedlung das Leben der chinesischen Landbevölkerung in nie dagewesener Weise verändert. Dies hat zu unterschiedlichen, oft nachteiligen Auswirkungen für die betroffenen Menschen – Chinas "landlose Bauern" – sowie zur Konstruktion divergierender Narrative über die Rolle der staatlichen Maßnahmen für sie geführt. Um eine bislang fehlende Perspektive in die bestehende Forschung einzubringen, rekonstruiert Isabel Heger-Laube die Rolle der erlebten Veränderungen aus den Narrativen der landlosen Bauern selbst, wobei sie sich auf die "großen" und "kleinen" Geschichten stützt, die durch Feldforschung in der Modell-Kleinstadt Huaming in Tianjins Dongli-Bezirk gesammelt wurden. Indem sie das Augenmerk auf die subjektiven Sinngebungsprozesse der einfachen Bevölkerung richtet, relativiert die vorliegende Studie nicht nur objektive Assessments und persistente narrative Tendenzen, sondern wirft auch ein neues Licht auf das Puzzle der sozialen Stabilität im Kontext groß angelegter, staatlich initiierter Transformationen im gegenwärtigen China

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