Components of Emotional Experience in Narrative Reception: Concept, Measurement, and Impact of Emotional Shifts on the Reception Process and its Outcomes
Diese Dissertation untersucht die Rolle emotionaler Wechsel im komplexen Prozess der narrativen Rezeption, mit einem besonderen Fokus auf ihre Beziehung zur narrativen Immersion (Transportation) und emotionalen Ereigniskongruenz sowie auf die Auswirkungen auf Ergebnisse des Rezeptionsprozesses. Trotz wachsender Forschung zur Rolle von Emotionen in der narrativen Rezeption und ihrer Verbindung zur Transportation—einem zentralen Mechanismus narrativer Effekte—sind die empirischen Belege weiterhin uneindeutig, und die Eckpfeiler ihrer Überschneidungen und Unterschiede sind noch nicht vollständig geklärt. Manuskript 1 verwendet textanalytische, subjektive und psychophysiologische Methoden, um emotionale Ereigniskongruenz zu untersuchen, indem emotionale Verläufe in verschiedenen Geschichteneinheiten und Genres mit dem Erleben der Rezipierenden verglichen werden. Manuskript 2 berichtet über zwei Experimente, die die unterschiedlichen Auswirkungen von Geschichten mit und ohne Valenzwechsel auf Erlebensprozesse und persuasive Effekte untersuchen und die Beziehung zwischen emotionaler Ereigniskongruenz und Transportation beleuchten. In Manuskript 3 wird die narrative Modalität manipuliert, um die Äquivalenz von schriftlich und mündlich erzählten Geschichten in Bezug auf Transportation, emotionale Wechsel und Veränderungen in selbstberichteter Empathie zu untersuchen. Die Ergebnisse zeigen, dass die emotionale Textbasis und das emotionale Erleben in emotional eindeutigen Geschichtenteilen stärker miteinander zusammenhängen und emotionale Wechsel anhand struktureller Einheiten analysiert werden können (M1). Durchgängig positive Valenz kann die Überzeugungskraft von Kurzgeschichten verstärken, während Transportation und emotionale Ereigniskongruenz unabhängig von den emotionalen Verläufen zur narrativen Überzeugungskraft beitragen (M2). Emotionales Erleben und Transportation können unabhängig voneinander manipuliert werden (M2, M3) und werden unterschiedlich durch die narrative Modalität beeinflusst (M3), was darauf hindeutet, dass sie verschiedene Aspekte narrativer Immersion widerspiegeln. Die Intensität emotionaler Wechsel steht in engerem Zusammenhang mit Transportation als deren Häufigkeit und könnte für persuasive Effekte entscheidender sein, obwohl sie nicht für Veränderungen in der Empathie relevant ist, wo emotionales Bewegt Sein eine Schlüsselrolle spielen kann. Im Rahmen meiner Forschung diskutiere ich mögliche Weiterentwicklungen von Nabi und Greens (2015) emotional flow framework.
Publication Details
- Published
- 2025-01-01
- DOI
- https://doi.org/10.25972/opus-41848
- Primary Topic
- Media Influence and Health
- Type
- article
- Field-Weighted Citation Impact
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