S1‐Leitlinie für bildgebende Diagnostik von Hauterkrankungen

Zusammenfassung Nichtinvasive Bildgebungstechniken erlauben schnell und schmerzfrei diagnostische Blicke in die Haut, je nach angewandter Methode mit unterschiedlich hoher Auflösung und Eindringtiefe. Schon seit Jahrzehnten aus dem Alltag nicht wegzudenken sind die etablierten Untersuchungsmethoden wie die Dermatoskopie und die hochauflösende Sonographie der Haut und Subkutis. Weitere innovative Verfahren wie die optische Kohärenztomographie (OCT), die konfokale Lasermikroskopie (KLM) und die Line‐field konfokale OCT ( Line‐field confocal OCT ; LC‐OCT), die die Untersuchung der Haut mit sehr hoher Auflösung erlauben, haben Einzug in die klinische Routine gehalten. Die Multiphotonentomographie sowie die optoakustische Bildgebung gelten ebenfalls als vielversprechende neuere Verfahren. Neben den nichtinvasiven Verfahren, die in vivo direkt am Patienten zum Einsatz kommen, können die KLM und die LC‐OCT auch ex vivo an exzidiertem Gewebe zur Schnellschnittdiagnostik angewendet werden. Die bei allen Bildgebungsmethoden generierten Daten eignen sich hervorragend für die Anwendung KI‐basierter Algorithmen zur Erhöhung der diagnostischen Treffsicherheit und Unterstützung des erfahrenen Anwenders. Alle genannten Verfahren haben ihre Stärken, Limitationen und bevorzugte Indikationen. Im Folgenden wird ein Überblick über die verschiedenen Geräte und Techniken gegeben und für jede Methode die Funktionsweise und die aktuelle Studienlage zu Indikationen und Grenzen des jeweiligen Verfahrens dargelegt.

Authors

Institutions

Publication Details

Journal
JDDG Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft
Published
2025-12-01
DOI
https://doi.org/10.1111/ddg.15883_g
Primary Topic
Optical Coherence Tomography Applications
Type
article
Field-Weighted Citation Impact
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OCT
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S1‐Leitlinie für bildgebende Diagnostik von Hauterkrankungen

Rudolf Alexander Herbst, Ulf Darsow, Sonja Grunewald, Viktor Schnabel et al.
JDDG Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft
Optical Coherence Tomography Applications
article

S1‐Leitlinie für bildgebende Diagnostik von Hauterkrankungen

Rudolf Alexander Herbst, Ulf Darsow, Sonja Grunewald, Viktor Schnabel, Hjalmar Kurzen, Bernd Kardorff, Julia Welzel, C Fischer, Janis Thamm, Vasilis Ntziachristos, Sandra Schuh, Elke Sattler, Lynhda Nguyen, Simon Schneider, Teresa Nau, Maximilian Deußing, Daniela Hartmann, Cristel Ruini, Martin Kaatz, Deborah Winkler, Martina Ulrich, Denis Frenzel
article en

Abstract

Zusammenfassung Nichtinvasive Bildgebungstechniken erlauben schnell und schmerzfrei diagnostische Blicke in die Haut, je nach angewandter Methode mit unterschiedlich hoher Auflösung und Eindringtiefe. Schon seit Jahrzehnten aus dem Alltag nicht wegzudenken sind die etablierten Untersuchungsmethoden wie die Dermatoskopie und die hochauflösende Sonographie der Haut und Subkutis. Weitere innovative Verfahren wie die optische Kohärenztomographie (OCT), die konfokale Lasermikroskopie (KLM) und die Line‐field konfokale OCT ( Line‐field confocal OCT ; LC‐OCT), die die Untersuchung der Haut mit sehr hoher Auflösung erlauben, haben Einzug in die klinische Routine gehalten. Die Multiphotonentomographie sowie die optoakustische Bildgebung gelten ebenfalls als vielversprechende neuere Verfahren. Neben den nichtinvasiven Verfahren, die in vivo direkt am Patienten zum Einsatz kommen, können die KLM und die LC‐OCT auch ex vivo an exzidiertem Gewebe zur Schnellschnittdiagnostik angewendet werden. Die bei allen Bildgebungsmethoden generierten Daten eignen sich hervorragend für die Anwendung KI‐basierter Algorithmen zur Erhöhung der diagnostischen Treffsicherheit und Unterstützung des erfahrenen Anwenders. Alle genannten Verfahren haben ihre Stärken, Limitationen und bevorzugte Indikationen. Im Folgenden wird ein Überblick über die verschiedenen Geräte und Techniken gegeben und für jede Methode die Funktionsweise und die aktuelle Studienlage zu Indikationen und Grenzen des jeweiligen Verfahrens dargelegt.

JDDG Journal der Deutschen Dermatologischen GesellschaftVol. 23(12)
Universität Hamburg (DE), University Hospital Augsburg (DE), Helmholtz Zentrum München (DE), Starnberg Hospital (DE), Institut für Tier-, Natur- und Umweltethik (DE), Kliniken Maria Hilf (DE), University Medical Center Hamburg-Eppendorf (DE), München Klinik (DE), University Hospital Leipzig (DE), Leibniz-Institute for Food Systems Biology at the Technical University of Munich (DE), Klinik und Poliklinik für Neurologie (DE), Helios Klinikum Erfurt (DE), Klinikum Chemnitz (DE), Technical University of Munich (DE), Ludwig-Maximilians-Universität München (DE)
Openalex Percentile: Top 61%
Optical Coherence Tomography Applications
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