Additiv gefertigte Fassadenhalter für Gebäudehüllen aus Metall
Abstrakt Das übergeordnete Ziel des Forschungsvorhabens „AddMamBa – Additive Manufacturing von 3D‐Verbindungselementen im Bauwesen“ war die Entwicklung neuartiger, additiv gefertigter Fassadenhalter für Bestands‐ und Neubauten unter Verwendung recycelter Werkstoffe zur Reduktion von CO 2 ‐Emissionen . Die durchgeführten Untersuchungen widmen sich zum einen der Minimierung der Wärmeverluste durch eine energetische Verbesserung der Gebäudehülle und zum anderen wurde im Sinne der Förderung der Kreislaufwirtschaft die Möglichkeit untersucht, Baustahlschrott (BS) als Ausgangsmaterial für diese Fassadenhalter zu verwenden. Um die Geometrie des Halters hinsichtlich seiner statischen und bauphysikalischen Eigenschaften in Kombination mit einer höchstmöglichen Materialeffizienz zu entwickeln, wurde das Verfahren der Topologieoptimierung (TO) gewählt. Zudem wurde erfolgreich die Machbarkeit der Verwendung von recyceltem und anschließend gasatomisiertem Baustahlschrott aus Abbrucharbeiten als Ausgangsmaterial für die additive Fertigung mittels des PBF‐LB/M‐Verfahrens nachgewiesen.
Authors
- Markus Feldmann (ORCID: https://orcid.org/0000-0002-0006-0084)
- Johannes Henrich Schleifenbaum (ORCID: https://orcid.org/0000-0002-7675-6547)
- Marius Vontein
- Markus Kuhnhenne
- Marvin Lüdecke
- J. Voelkel (ORCID: https://orcid.org/0000-0003-2516-6931)
- J. Schulte
- Paul Kamrath
- Jan Bernsmann
- Mathias Bemm
Institutions
- Thuringian Institute of Textile and Plastics Research (DE)
- GEF Ingenieur (Germany) (DE)
- RWTH Aachen University (DE)
Publication Details
- Journal
- Stahlbau
- Published
- 2025-12-01
- DOI
- https://doi.org/10.1002/stab.70065
- Primary Topic
- Innovations in Concrete and Construction Materials
- Type
- article
- Field-Weighted Citation Impact
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