Das Recht an der eigenen Stimme – Teil 1: Meinungsstand in Rechtsprechung und Literatur
Zusammenfassung Dass die Stimme eines Menschen aufgrund ihrer Bedeutung als individuelles Identifikationsmerkmal ebenso wie sein Name oder sein Bildnis durch eine persönlichkeitsrechtliche Verfügungsbefugnis geschützt sein muss, wird zwar oft beiläufig anerkannt. Praktische Bedeutung hat das Recht an der eigenen Stimme aber erst erlangt, seit es durch die authentisch wirkende Reproduzierbarkeit der menschlichen Stimme durch Künstliche Intelligenz herausgefordert wird. Diese Entwicklung nimmt der Beitrag zum Anlass, um in seinem vorliegenden ersten Teil den Meinungsstand zum persönlichkeitsrechtlichen Schutz der menschlichen Stimme zu strukturieren. Der zweite Teil wird diesen Schutz am Beispiel der Kommerzialisierung der Stimme in der Werbung und ihrer Imitation durch KI vertiefen.
Authors
- Johann Mitzscherlich
Publication Details
- Journal
- AfP
- Published
- 2025-10-01
- DOI
- https://doi.org/10.9785/afp-2025-560503
- Primary Topic
- Law and Political Science
- Type
- article
- Field-Weighted Citation Impact
- 0.00