Provenienzforschung an der Leipziger Stadtbibliothek: Zwischen verdächtigen Zugängen und massenhaften Abgaben
Zusammenfassung Seit Oktober 2024 untersuchen die Leipziger Städtischen Bibliotheken im Rahmen eines Projektes des Deutschen Zentrums Kulturgutverluste ihren Bestandszuwachs aus der Zeit zwischen 1944 und 1951 auf NS-Raub und -Fluchtgut. Für diese acht Jahre sind etwa 57.000 Zugänge verzeichnet, jedoch verfügt die Stadtbibliothek heute nur noch über einen Bruchteil dieser Medieneinheiten. Diese sehr spezifische Ausgangslage fokussiert der Werkstattbericht, um übergeordnete Fragen zum Umgang mit verdächtigen Abgaben seitens der NS-Provenienzforschung an Bibliotheken zu adressieren.
Authors
- Lea Hagedorn
Publication Details
- Journal
- Bibliotheksdienst
- Published
- 2025-11-25
- DOI
- https://doi.org/10.1515/bd-2025-0081
- Primary Topic
- Libraries and Information Services
- Type
- article
- Field-Weighted Citation Impact
- 0.00