Arbeits-, Beschäftigungs- und Qualifikationsbedingungen wissenschaftlicher Mitarbeitender in den Sportwissenschaften – Eine Analyse gesetzlicher Steuerungsversuche mittels der Principal-Agent-Theorie
Zusammenfassung Dieser Beitrag untersucht aus einer Principal-Agent-Perspektive, in welchem Verhältnis gesetzliche Regelungen – insbesondere das WissZeitVG, Arbeitszeitgesetze und landesrechtliche Vorgaben – zu den Arbeits-, Beschäftigungs- und Qualifikationsbedingungen wissenschaftlicher Mitarbeitender in den Sportwissenschaften stehen. Die Fragestellungen werden mittels Daten der amtlichen Statistik und Befragungsdaten wissenschaftlicher Mitarbeitender durch bivariate und multiple inferenzstatistische Analysen untersucht. Die empirischen Ergebnisse zeigen, dass der Staat als Principal seine Steuerungsziele durch die gesetzlichen Regelungen nur begrenzt durchsetzen kann: Die Befristungsquoten sind weiterhin hoch, Vertragslaufzeiten häufig eher kurz, Qualifizierungszeiten teils begrenzt und Mehrarbeit ist keine Ausnahme.
Authors
- Freya Gassmann (ORCID: https://orcid.org/0000-0003-2433-8551)
Institutions
- University of Kaiserslautern (DE)
Publication Details
- Journal
- Sport und Gesellschaft
- Published
- 2025-11-26
- DOI
- https://doi.org/10.1515/sug-2025-2012
- Primary Topic
- Sociology and Education Studies
- Type
- article
- Field-Weighted Citation Impact
- 0.00