Zwischen Sparzwang und Leidenschaft. Warum Österreichs Privatuniversitäten ihre Bibliotheken neu denken müssen

Dieser Artikel berichtet über eine im Frühjahr 2025 durchgeführte Befragung unter den Leiter*innen wissenschaftlicher Bibliotheken an österreichischen Privatuniversitäten. Ziel der Studie war es, ein differenziertes Bild der aktuellen Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven dieser Einrichtungen zu zeichnen. Untersucht wurden sowohl infrastrukturelle und personelle Ressourcen als auch Fragen der strategischen Einbindung, die Beziehungen zu Lehrenden und Studierenden, die technische Ausstattung sowie die Wahrnehmung bibliothekarischer Arbeit in Hochschule und Gesellschaft.Die Analyse ist in sechs thematische Bereiche gegliedert, die zentrale Herausforderungen herausstellen und zugleich Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen. Die Ergebnisse offenbaren ein heterogenes Bild: Während einige Bibliotheken gut ausgestattet und innovativ sind, sehen sich andere mit strukturellen Defiziten konfrontiert, die ihre Arbeit erheblich erschweren.Der Artikel schließt mit Empfehlungen, Bibliotheken durch gezielte Investitionen, verstärkte Kooperation und digitale Innovationen zu stärken. Gefordert wird ein kultureller Wandel, in dem Bibliotheken nicht länger nur als Kostenfaktor, sondern als zentrale Wissens- und Entwicklungsorte der Wissenschaft anerkannt werden.

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Publication Details

Journal
Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare
Published
2025-11-25
DOI
https://doi.org/10.31263/voebm.v78i2.9815
Primary Topic
Libraries and Information Services
Type
article
Field-Weighted Citation Impact
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article

Zwischen Sparzwang und Leidenschaft. Warum Österreichs Privatuniversitäten ihre Bibliotheken neu denken müssen

Ingo Glückler, Katharina Weissmann
Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare
Libraries and Information Services
article

Zwischen Sparzwang und Leidenschaft. Warum Österreichs Privatuniversitäten ihre Bibliotheken neu denken müssen

Ingo Glückler, Katharina Weissmann
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Abstract

Dieser Artikel berichtet über eine im Frühjahr 2025 durchgeführte Befragung unter den Leiter*innen wissenschaftlicher Bibliotheken an österreichischen Privatuniversitäten. Ziel der Studie war es, ein differenziertes Bild der aktuellen Rahmenbedingungen, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven dieser Einrichtungen zu zeichnen. Untersucht wurden sowohl infrastrukturelle und personelle Ressourcen als auch Fragen der strategischen Einbindung, die Beziehungen zu Lehrenden und Studierenden, die technische Ausstattung sowie die Wahrnehmung bibliothekarischer Arbeit in Hochschule und Gesellschaft.Die Analyse ist in sechs thematische Bereiche gegliedert, die zentrale Herausforderungen herausstellen und zugleich Entwicklungsmöglichkeiten aufzeigen. Die Ergebnisse offenbaren ein heterogenes Bild: Während einige Bibliotheken gut ausgestattet und innovativ sind, sehen sich andere mit strukturellen Defiziten konfrontiert, die ihre Arbeit erheblich erschweren.Der Artikel schließt mit Empfehlungen, Bibliotheken durch gezielte Investitionen, verstärkte Kooperation und digitale Innovationen zu stärken. Gefordert wird ein kultureller Wandel, in dem Bibliotheken nicht länger nur als Kostenfaktor, sondern als zentrale Wissens- und Entwicklungsorte der Wissenschaft anerkannt werden.

Mitteilungen der Vereinigung Österreichischer Bibliothekarinnen und BibliothekareVol. 78(2)
Catholic Theological Private University Linz (AT), Music and Arts University of the City of Vienna (AT)
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Libraries and Information Services
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