Zur Physikalischen Chemie des Treibhaus-Effekts
Kurzfassung Es wird ein Bedarf an physikalisch-chemischen Daten zum Treibhauseffekt der Klimaerwärmung festgestellt, da die auf Beobachtung basierende CO 2 -T-Korrelation durch physikalisch-chemische Ergebnisse bisher nicht bestätigt worden ist. Ergebnisse zu den molaren Wärmekapazitäten der atmosphärischen Gase werden diskutiert. Der Beitrag des CO 2 zur Wärmespeicherung in der Atmosphäre erweist sich als vernachlässigbar. Die Rolle der sogenannten Treibhausgase als Transmitter und Sender zwischen der kinetischen Energie der Moleküle und der Photonenenergie im Strahlungsgleichgewicht (speziell im IR-(Infrarot)-Bereich) wird diskutiert. Bilanzen des CO 2 -Austauschs zwischen der Atmosphäre, der Pflanzenwelt und den Ozeanen im Vergleich zu den anthropogenen Emissionen werden kritisch bewertet. Der anthropogene Energiefluss ist um vier Größenordnungen kleiner als jener der täglichen Sonneneinstrahlung. Die Abtrennung und Endlagerung von CO 2 (CCS) und die Umsetzung von CO 2 mit Wasserstoff zu Synthesegas (CCU) werden aus energetischer Sicht besprochen. Das „Treibhaus Erdatmosphäre“ ist ein offenes System. Das Strahlungsgleichgewicht wird als Fließgleichgewicht betrachtet, welches nach den Regeln der irreversiblen Thermodynamik zu bewerten ist.
Authors
- H. Ullmann
- Martin Bülow (ORCID: https://orcid.org/0000-0001-7935-7296)
Institutions
- AdCapital (Germany) (DE)
- Deggendorf Institute of Technology (DE)
Publication Details
- Journal
- Zeitschrift für Physikalische Chemie
- Published
- 2025-11-24
- DOI
- https://doi.org/10.1515/zpch-2025-0094
- Primary Topic
- Atmospheric chemistry and aerosols
- Type
- article
- Field-Weighted Citation Impact
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