Warum man sich in KI (nicht) verlieben kann: Sprache, Beziehung, Emotionalität und Fiktionalität als Herausforderungen religiöser Bildung im Umgang mit sprachgenerierender KI
Zusammenfassung Sprachgenerierende KI stellt nicht nur Tools zur Recherche und Textproduktion bereit, sondern bietet sich auch als Beratungsassistenz und als Gesprächspartner an, der vielfältige Beziehungen bis hin zu Freundschaft und Liebe simulieren kann. Der Artikel entfaltet die Grundbedingungen der Kommunikation zwischen Menschen und sprachgenerierender KI und beachtet dabei vor allem die Dimension der Emotionalität sowie die komplexen Zusammenhänge von Simulation, Imagination, Fiktionalität und Realität. Er zeigt zudem, wie religiöse Chatbots, die u. a. Jesus sprechen und antworten lassen, an diesen Grundstrukturen partizipieren. Der Beitrag schließt mit den Anforderungen an eine kompetenzorientierte Religionspädagogik, die einen produktiv-kritischen Umgang mit Chatbots fördern will.
Authors
- Martina Kumlehn
Institutions
- University of Rostock (DE)
Publication Details
- Journal
- Zeitschrift für Pädagogik und Theologie
- Published
- 2025-11-21
- DOI
- https://doi.org/10.1515/zpt-2025-2037
- Primary Topic
- Religion, Theology, and Education
- Type
- article
- Field-Weighted Citation Impact
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