Arbeits- und Fachkräftemangel in Österreich. Analyse zentraler Kennzahlen zum Status-quo

Die Alterung der Bevölkerung und der damit verbundene Rückgang der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter setzen die bereits angespannten Arbeitsmärkte unter Druck. Der vorliegende Beitrag untersucht die Arbeitsmarktsituation in Österreich bzw. analysiert basierend auf vorliegenden amtlichen Arbeitsmarktdaten, in welchen Bereichen ein Fachkräftemangel vorliegt. Die Ergebnisse weisen insgesamt auf eine erhebliche Verschärfung der Situation am österreichischen Arbeitsmarkt in den vergangenen zehn Jahren hin – so reduzierte sich der Stellenandrang für Gesamtösterreich von 12,1 auf 3,3. Die detaillierte Analyse von Wirtschaftsbranchen und Berufsobergruppen zeigt, in welchen Bereichen bereits ein Fachkräftemangel vorliegt bzw. wie sich die Zahl an arbeitslosen Personen und offenen Stellen in den vergangenen zehn Jahren verändert hat. Ein Fachkräftemangel zeigt sich in den Gesundheitsberufen, bei Metall-Elektroberufen und bei Techniker:innen– in allen genannten Berufsgruppen liegt die Stellenandrangziffer unter 1,5.

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Journal
Wirtschaft und Gesellschaft
Published
2025-11-21
DOI
https://doi.org/10.59288/wug513.298
Citations
1
Primary Topic
Social and Demographic Issues in Germany
Type
article
Field-Weighted Citation Impact
2.82
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article

Arbeits- und Fachkräftemangel in Österreich. Analyse zentraler Kennzahlen zum Status-quo

Birgit Aigner-Walder, Albert Luger, Stephanie Putz
1 citations
Wirtschaft und Gesellschaft
Social and Demographic Issues in Germany
2.82
article

Arbeits- und Fachkräftemangel in Österreich. Analyse zentraler Kennzahlen zum Status-quo

Birgit Aigner-Walder, Albert Luger, Stephanie Putz
article en
1 citations

Abstract

Die Alterung der Bevölkerung und der damit verbundene Rückgang der Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter setzen die bereits angespannten Arbeitsmärkte unter Druck. Der vorliegende Beitrag untersucht die Arbeitsmarktsituation in Österreich bzw. analysiert basierend auf vorliegenden amtlichen Arbeitsmarktdaten, in welchen Bereichen ein Fachkräftemangel vorliegt. Die Ergebnisse weisen insgesamt auf eine erhebliche Verschärfung der Situation am österreichischen Arbeitsmarkt in den vergangenen zehn Jahren hin – so reduzierte sich der Stellenandrang für Gesamtösterreich von 12,1 auf 3,3. Die detaillierte Analyse von Wirtschaftsbranchen und Berufsobergruppen zeigt, in welchen Bereichen bereits ein Fachkräftemangel vorliegt bzw. wie sich die Zahl an arbeitslosen Personen und offenen Stellen in den vergangenen zehn Jahren verändert hat. Ein Fachkräftemangel zeigt sich in den Gesundheitsberufen, bei Metall-Elektroberufen und bei Techniker:innen– in allen genannten Berufsgruppen liegt die Stellenandrangziffer unter 1,5.

Wirtschaft und GesellschaftVol. 51(3)
Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (PH)
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Social and Demographic Issues in Germany
2.82
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