Verbesserte Auflösung in der ESR‐Spektroskopie unter Verwendung von <i>para</i> ‐Wasserstoff‐Matrizen

Kurzzusammenfassung Wir haben ein Matrixisolationsexperiment unter Verwendung eines Kryostaten mit geschlossenem Helium‐Kreislauf entwickelt, der bei 2,5 K arbeitet und Elektronenspinresonanz (ESR)‐Messungen in festen para ‐Wasserstoff ( p ‐H 2 )‐Matrizen ermöglicht. Die ESR‐Spektren des persistenten 2,2,6,6‐Tetramethylpiperidinyloxyl ( TEMPO )‐Radikals und eines in situ erzeugten P ‐zentrierten Monoradikals wurden bei 2,5 K in p ‐H 2 aufgezeichnet. Das Spektrum von TEMPO in p ‐H 2 zeigt eine geringere Linienbreite im Vergleich zu Argon. Wir berichten das matrixisolierte Spektrum sowie die zugehörige Simulation. Das P ‐zentrierte Monoradikal wurde in p ‐H 2 durch in situ Photolyse des entsprechenden Phosphoriodids erzeugt, welches im Vergleich zu Argon eine etwa dreifache Erhöhung der spektralen Auflösung sowie eine höhere Empfindlichkeit aufgrund des nicht vorhandenen Käfigeffekts in weichem p ‐H 2 ermöglicht.

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Publication Details

Journal
Angewandte Chemie
Published
2025-11-19
DOI
https://doi.org/10.1002/ange.202518517
Primary Topic
Electron Spin Resonance Studies
Type
article
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Verbesserte Auflösung in der ESR‐Spektroskopie unter Verwendung von para ‐Wasserstoff‐Matrizen

Wolfram Sander, André K. Eckhardt, Adrián Portela‐González
Angewandte Chemie
Electron Spin Resonance Studies
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Verbesserte Auflösung in der ESR‐Spektroskopie unter Verwendung von para ‐Wasserstoff‐Matrizen

Wolfram Sander, André K. Eckhardt, Adrián Portela‐González
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Abstract

Kurzzusammenfassung Wir haben ein Matrixisolationsexperiment unter Verwendung eines Kryostaten mit geschlossenem Helium‐Kreislauf entwickelt, der bei 2,5 K arbeitet und Elektronenspinresonanz (ESR)‐Messungen in festen para ‐Wasserstoff ( p ‐H 2 )‐Matrizen ermöglicht. Die ESR‐Spektren des persistenten 2,2,6,6‐Tetramethylpiperidinyloxyl ( TEMPO )‐Radikals und eines in situ erzeugten P ‐zentrierten Monoradikals wurden bei 2,5 K in p ‐H 2 aufgezeichnet. Das Spektrum von TEMPO in p ‐H 2 zeigt eine geringere Linienbreite im Vergleich zu Argon. Wir berichten das matrixisolierte Spektrum sowie die zugehörige Simulation. Das P ‐zentrierte Monoradikal wurde in p ‐H 2 durch in situ Photolyse des entsprechenden Phosphoriodids erzeugt, welches im Vergleich zu Argon eine etwa dreifache Erhöhung der spektralen Auflösung sowie eine höhere Empfindlichkeit aufgrund des nicht vorhandenen Käfigeffekts in weichem p ‐H 2 ermöglicht.

Angewandte ChemieVol. 138(6)
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